s.Oliver Würzburg

Basketball Würzburg muss heute schon wieder ran / Wichtiges Spiel in Bayreuth

Spielplan kennt keine Gnade

Archivartikel

Der Spielplan kennt auf der Zielgeraden der easyCredit-BBL-Hauptrunde kein Erbarmen: Gut 50 Stunden nach dem Ende des Auswärtsspiels in Berlin steht für s.Oliver Würzburg das vorletzte Frankenderby der Saison auf dem Programm. Am heutigen Dienstag um 19 Uhr geht es in der Bayreuther Oberfrankenhalle im Nachholspiel des 31. Spieltags für beide Teams um entscheidende Punkte im Kampf um die Playoffs.

Das Spiel wird ab 18.45 Uhr wie immer live auf magentasport.de übertragen. Drei Tage später findet das letzte Heimspiel der Hauptrunde statt: Gegner am Freitag um 20.30 Uhr in der s.Oliver-Arena sind die Telekom Baskets Bonn. Es sind noch Tickets aller Kategorien im Online-Shop verfügbar.

In den Saisonendspurt mit vier Spielen in acht Tagen geht die Würzburger Truppe von Headcoach Denis Wucherer personell arg geschwächt. Nach die beiden Langzeitverletzten Kresimir Loncar und Johannes Richter verletzungsbedingt die Saison schon vor einiger Zeit beenden mussten, taten es ihnen mittlerweile auch Jordan Hulls, Joshua Obiesie und Badu Buck aus dem Farmteam gleich. Zudem musste in Berlin Gabriel Olaseni passen.

Rechnerische Playoff-Chancen

Die beiden fränkischen Kontrahenten Bayreuth und Würzburg gehören zu den sechs Teams, die aktuell noch realistische Möglichkeiten auf die Plätze sieben und acht der Tabelle und damit auf eine Viertelfinal-Begegnung mit Spitzenreiter FC Bayern München oder den voraussichtlichen Tabellenzweiten EWE Baskets Oldenburg haben. Dabei stehen die Chancen für s.Oliver Würzburg mit 15 Siegen deutlich besser, Bayreuth kann sich als Tabellenzwölfter mit 14 Siegen keine Niederlage mehr erlauben. Die Oberfranken haben nur zwei ihrer letzten acht Spiele für sich entscheiden können, beide zu Hause (gegen die Telekom Baskets Bonn und Alba Berlin).

Die Oberfrankenhalle ist nach wie vor für die Gäste ein schwieriges Auswärts-Parkett, allerdings ist sie nicht mehr so uneinnehmbar wie in den vergangenen beiden Spielzeiten, als Bayreuth in Hauptrunde und Playoffs 28 von 36 Heimspielen gewinnen konnten. In der laufenden Spielzeit gab es vor den beiden letzten Heimspielen gegen Würzburg und Bamberg acht Siege und sieben Niederlagen. Nach bisher 13 Begegungen liegt s.Oliver Würzburg in der Gesamtbilanz mit acht Siegen vorne, in der Oberfrankenhalle gelangen zwei Siege in sechs Spielen. Im Hinspiel holte s.Oliver Würzburg einen 20-Punkte-Rückstand auf und holte sich einen 73:69-Heimsieg gegen Bayreuth.

Fünf Spieler im aktuellen Kader des österreichischen Trainers Raoul Korner punkten regelmäßig zweistellig, allen voran die beiden athletischen Power Forwards Hassan Martin (13,1 Punkte/6,4 Rebounds pro Partie) und De‘Mon Brooks (12,5/5,2 Rebounds). Shooting Guard Kassius Robertson ist mit 12,5 Punkten und einer Dreierquote von knapp 46 Prozent der gefährlichste Distanzschütze. Die beiden „kleinen“ Flügelspieler Gregor Hrovat und Adonis Thomas kommen zusammen auf 20 Zähler pro Spiel. Den nachverpflichteten Spielmacher Kyan Anderson (7,1 Punkte / 4,3 Assists) kennen die Spieler von s.Oliver Würzburg aus dem Fiba-Europe Cup: Er spielte vor seinem Bayreuther Engagement nämlich für den Zwischenrundengegner Z Mobile Prishtina.

Am Mittwoch finden zwei weitere Nachholspiele statt (Berlin spielt zuhause gegen Bonn, Bamberg empfängt Oldenburg), bevor am Freitag und Sonntag an den beiden letzten Hauptrunden-Spieltagen die letzten Entscheidungen in Sachen Abstieg und Playoff-Qualifikation fallen. s.Oliver Würzburg empfängt am Freitag um 20.30 Uhr in der s.Oliver- Arena die Telekom Baskets Bonn zum nächsten direkten Playoff-Duell und tritt am Sonntag zum abschließenden Frankenderby bei Brose Bamberg an. pw