s.Oliver Würzburg

Basketball Europapokal-Finalisten unter sich

Viermal gegen ein „B“

Archivartikel

s.Oliver Würzburg trifft auf der Zielgeraden der easyCredit-BBL-Hauptrunde noch viermal auf ein „B“. Auftakt zum Restprogramm mit vier Partien innerhalb von acht Tagen am Sonntag um 15 Uhr beim EuroCup-Finalisten Alba Berlin. Das letzte Heimspiel ist am am Sonntag, 12. Mai, gegen Bonn.

Nach dem Finale im Fiba-Europe-Cup ist vor dem Endspurt in der easyCredit-BBL: s.Oliver Würzburg liegt aktuell auf Rang acht der Tabelle und trifft auf der Zielgeraden der Hauptrunde noch viermal auf ein „B“-Team. Los geht es an diesem Sonntag mit dem Duell der beiden Europapokal-Finalisten in Berlin, am Dienstag holen Headcoach Denis Wucherer und sein Team dann die Partie des 31. Spieltags bei medi Bayreuth nach. Am darauf folgenden Wochenende sind erst die Telekom Baskets Bonn (Freitag, 20.30 Uhr) in der s.Oliver Arena zu Gast, ehe am letzten Spieltag noch ein Frankenderby bei Brose Bamberg auf dem Programm steht.

Es ist ein schwieriges Restprogramm, das aber durchaus auch Chancen bietet: In Bayreuth könnte s.Oliver Würzburg mit einem Sieg einen Verfolger auf Distanz halten und sich anschließend mit einem Heimsieg mit mindestens sechs Punkten Unterschied den direkten Vergleich gegen die Telekom Baskets Bonn sichern.

„Wir werden alles versuchen, um aus den letzten vier Spielen die bestmöglichen Ergebnisse rauszuholen, aber leicht wird das nicht. Wir müssen ohne Jordan Hulls und Joe Richter auskommen, einige andere Spieler sind angeschlagen. Die Jungs spielen seit Wochen am Limit und haben gegen Sassari noch einmal alles rausgehauen, was sie hatten“, sagt Headcoach Denis Wucherer: „Wir werden in den letzten vier Spielen mit einer deutlich breiteren Rotation spielen. Florian Koch, Felix Hoffmann, Brad Lösing und Julian Albus werden viele Minuten bekommen, um die anderen zu entlasten. Und dann werden wir sehen, wo wir nach dem 34. Spieltag stehen.“

Los geht die B-Woche mit dem Duell der beiden Europapokal-Finalisten am Sonntagnachmittag bei Alba Berlin. Die Hauptstädter schafften es im 7-Days-Euro-Cup bis in die Endspiel-Serie und mussten sich Valencia Basket in drei Spielen nur knapp geschlagen geben.

Als Tabellendritter hat Alba Berlin aktuell noch eine theoretische Chance auf den zweiten Platz und damit den Heimvorteil im Halbfinale, braucht dafür neben vier eigenen Siegen aber auch mindestens zwei Niederlagen der EWE Baskets Oldenburg.

Gleichzeitig spüren die Berliner den Atem von Verfolger Rasta Vechta im Nacken – die Niedersachsen haben ein Spiel weniger, dieselbe Anzahl von Siegen und eine Niederlage mehr als ALBA auf dem Konto. In Berlin trifft s.Oliver Würzburg auf eines der heimstärksten Teams der Liga – in der Mercedes-Benz-Arena haben Trainerlegende Aito Garcia Reneses und sein Team in dieser Saison wettbewerbsübergreifend von bisher 27 Heimspielen nur fünf verloren. pw