s.Oliver Würzburg

Basketball Mit dem Frankderby gegen Bamberg bekommen die Fans von s.Oliver Würzburg zum heutigen Rundenbeginn gleich einen Leckerbissen kredenzt

„Wir sind bereit für die Strapazen einer Saison“

Archivartikel

Nach fünf langen Monaten ohne Pflichtspiel und einer erfolgreichen Vorbereitung geht es heute endlich wieder los: Wie im letzten Jahr empfängt s.Oliver Würzburg zum Auftakt in die neue Spielzeit den neunfachen Deutschen Meister Brose Bamberg. Sprungball in der „s.Oliver Arena“ ist um 20.30 Uhr. Es gibt noch wenige Restkarten.

Auf den Tag genau ein Jahr wird es heute her sein, dass die Unterfranken in der ausverkauften „Turnhölle“ beim Saisonstart 2017 mit 76:73 ihren ersten Sieg gegen den Nachbarn aus Bamberg feierten. Bei beiden Kontrahenten hat sich seither einiges getan: Mit Denis Wucherer auf Würzburger und dem Letten Ainars Bagatskis auf Bamberger Seite stehen zum Beispiel zwei neue Headcoaches an der Seitenlinie.

Nach der aus Sicht der Oberfranken wenig erfolgreichen letzten Spielzeit wurde auch beim spielenden Personal einiges verändert – zu den insgesamt sieben Neuzugängen gehören auch zwei, die in der vergangenen Saison noch das Trikot von s.Oliver Würzburg getragen haben: Leon Kratzer kehrte nach einem Jahr auf Leihbasis zurück zu seinem eigentlichen Arbeitgeber, und auch Maurice Stuckey wechselte nach seiner fünften Spielzeit in Würzburg von Unter- nach Oberfranken.

„Bamberg wird auch in diesem Jahr auf jeden Fall wieder um die Meisterschaft mitspielen können“, sagt s.Oliver Würzburg Headcoach Denis Wucherer: „Sie sind und bleiben eine große Nummer in Deutschland. Sie haben sehr viel Qualität im Kader und nicht mehr die hohe Belastung durch die EuroLeague.“

Mit der eigenen Saisonvorbereitung, in der unter anderem der EuroLeague-Teilnehmer Anadolu Efes Istanbul, der italienische Erstligist Germani Brescia und vier Bundesliga-Kontrahenten besiegt wurde, ist der 45-Jährige sehr zufrieden: „Wir sind bereit für die Strapazen einer langen Saison. Wichtig war vor allem, dass wir gesund geblieben sind. Die Mannschaft funktioniert. Das erste Spiel ist aber nie einfach. Es kann sehr gut laufen, es kann aber auch holprig werden.“

Das Frankenderby ist für Wucherer eine neue Erfahrung: „Wir wissen, dass das für unsere Fans ein spezielles Spiel ist. Durch die besondere Atmosphäre, die sicher in unserer kleinen kuscheligen Halle herrschen wird, werden das auch unsere neuen Jungs schnell verstehen. Wir werden entsprechend motiviert sein.“ pw