Tauberbischofsheim

Jahreshauptversammlung Angelsportverein zog Bilanz

20 Prozent mehr Aal geangelt

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Die Hauptversammlung des Angelsportvereins Tauberbischofsheim fand im Sportheim der TSG Impfingen statt.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Walter Rincker und dem anschließenden Totengedenken stellte Rincker den Zuhörern die finanzielle Situation des abgelaufenen Jahres dar. Einnahmen und Ausgaben sind ausgeglichen. Es konnte sogar ein kleiner Überschuss erzielt werden. Da auch im laufenden Jahr keine größeren Investitionen geplant sind, konnte man seinem Finanzplan entnehmen, dass man für das laufende Geschäftsjahr ein ähnliches Ergebnis erwarten kann.

Die beiden Tageskartenverkaufsstellen von Wolfgang Fleck und Erhard Hemmerich hatten an diesem positiven Ergebnis maßgeblichen Anteil und deshalb ging der besondere Dank des Vorsitzenden auch an deren Adresse. Beide wurden bereits am Vereinsabend mit einem Präsent für ihre Tätigkeit geehrt.

Da bei der Kassenprüfung, durch Rudolf Eck und Bernd Teller alle Buchungen und Kontobewegungen durch Belege korrekt nachvollziehbar waren, bescheinigte der Sprecher der Kassenprüfer, Rudolf Eck dem Kassierer eine einwandfreie und korrekte Kassenführung und beantragte seine Entlastung. Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben.

Weiter berichtete Rincker über die Fischbesatzmaßnahmen sowie die Fangergebnisse. Besetzt wurde die Tauber mit Bachforellen, Wildkarpfen, Äschen, Schleien und Bachforellen Brütlingen. Der Brehmbach wurde mit 25 000 Bachforelleneiern besetzt. Die Schlupfrate lag bei fast 100 Prozent. Während die Fangergebnisse bei Bachforellen und Karpfen ähnlich wie im Vorjahr waren, wurden deutlich weniger Weißfische gefangen. Positiv ist die Entwicklung beim Aal. Hier konnte ein Plus von rund 20 Prozent erzielt werden.

Mit der Vorstellung von zwei neuen Mitgliedern leitete der Vorsitzende zu seinem Bericht über, der mit der Feststellung begann, dass der Mitgliederstand fast unverändert ist. Abgesehen vom Anfischen Anfang April würden die restlichen Veranstaltungen von den Mitgliedern nur sehr schwach besucht. Das gleiche gelte für die wenigen Arbeitseinsätze. Es seien immer die gleichen Personen, meist Vorstandsmitglieder, die helfen. Neue Gesichter wären wünschenswert. Nach wie vor gelte, dass die Schonstrecke des Vereins für Gastangler gesperrt bleibt.

Mit einem Dank an alle Vorstandsmitglieder sowie den Beisitzern für die von ihnen das ganze Jahr über geleistete Arbeit zum Wohle des Vereins, schloss Walter Rincker seinen Bericht.

Dem Antrag von Rudi Eck, den gesamten Vorstand zu entlasten, wurde von den Anwesenden einstimmig entsprochen.

Traditionsgemäß endete der Abend mit der Ehrung von Mitgliedern. Drei Petrijünger halten dem Verein seit 25 Jahren die Treue, zwei weitere sind bereits seit 40 Jahren dabei. Sechs Mitglieder konnten im vergangenen Jahr ihren 65, Geburtstag feiern. Drei weitere blicken auf 70 und einer sogar auf 80 Jahre zurück. Alle Anwesende Jubilare wurden mit einem Präsent geehrt.