Tauberbischofsheim

Theaterverein Mit dem Stück „Mordskrawall im Hühnerstall“ wurden Groß und Klein wieder bestens unterhalten

Akteure wuchsen über sich selbst hinaus

Archivartikel

Wie in jedem Jahr bot der Verein „Theater für Kinder“ in Impfingen wieder ein Theaterstück für Groß und Klein. Das Stück hieß „Mordskrawall im Hühnerstall“.

Impfingen. Eigentlich könnte es am Hühnerhof sehr beschaulich sein, denn dort wohnen die empfindliche Dotti (Anja Wagner), ihre besorgte Schwester Lotti (Anke Kunze) und die freche Elfriede (Silke Hener). Wäre da nicht das verrückte Huhn Vroni (Katja Mattmüller), die sich für eine Taube hält und damit nicht nur ihre quirlige Schwester Agathe (Katharina Wenzel) in den Wahnsinn treibt.

Interaktion mit dem Publikum

Selbst der stolze Hahn Hannibal (Andreas Kern) schafft es nicht, sie von der Wahrheit zu überzeugen. Seine Forderung nach mehr Respekt bei den Hühnern ist auch vergebens. Die Brieftauben Hermes und Hermine (Mathias Altmann und Sabine Zipf) besuchen den Hühnerhof und sorgen durch allerlei Interaktionen mit dem Publikum für Lacher.

Und dann ist da ja noch der fiese Fuchs Freddy (Sabine Zipf in einer Doppelrolle), der die Hühner nicht in Ruhe lassen will.

Zu allem Überdruss sieht sich der alte Hofhund Leo (Stefanie Scholz) nicht mehr in der Lage, den Hühnerhof zu bewachen.

Da denken sich Hühner und Hahn eine List aus, um Freddy zu vertreiben. Mit Hilfe der kessen Gans Gundula (Kerstin Olma), der schönen Katze Karlotta (Simone Fochler) und der schlauen Eule Eulalia (Sandra Gärtner) locken sie den Fuchs auf den Hof, der mit einem gewaltigen Gespensterradau vertrieben werden kann.

Verschiedene Charaktere

Die Schauspieler hauchten den verschiedenen Charakteren wunderbar abwechslungsreich Leben ein und schafften es, das junge Publikum in jeder Szene mit einzubeziehen und zu begeistern.

Tolle Kinderschauspieler waren Luis Langenbrink als Maus Maik, Robert Scholz als Welpe und Marah Hener, Annika Behringer, Jule Münzner und Calvin Ruff als Hühnerküken sowie Pia Umminger, Paul Diehm und Luis und Noah Altmann als Gänseküken. Außerdem sorgten Adrian Behringer, Finn Kern, Sophie Eisenhauer und Malea Hener für gruselige Geräusche aus dem Publikum, die den Fuchs Freddy vertrieben. Jannick Neller machte die Ansage. Auch in diesem Jahr waren wieder die Souffleuse Monika Wenzel und Kirsten Langenbrink als Regie dabei, und Frank Eisenhauer realisierte die professionelle Beleuchtung. Katja Eisenhauer und Ramona Umminger kümmerten sich toll um Bewirtung und Organisation.

Das wunderbar stimmige Bühnenbild wurde von Kerstin Olma, Georg Münzner und Andreas Behringer gestaltet, zusammen mit Vera Ruff, Susanne Joachim, Christine Altmann, Bettina Jodlowski, Simone Neller und Anja Behringer.

Tierisch gute Maske

Für die tierisch gute Maske waren Heike Diehm und Silke Münzner verantwortlich, unterstützt von SusKleiner Nachtrag: Bei den Vorstellungen kamen keine Tiere zu Schaden. sh