Tauberbischofsheim

Im Johannes-Sichart-Haus

Arbeiten von Maria Väth zu sehen

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Ein interessanter Akzent des gut besuchten Sommerfests im Johannes-Sichart-Haus war die Ausstellungseröffnung mit Arbeiten der Heimbewohnerin Maria Väth. Die junge Frau, wegen einer dauerhaften Krankheit an den Rollstuhl gefesselt, ist ausgebildete Grafikdesignerin. Die gezeigten Arbeiten sind eine Auswahl Ihrer Bewerbungsmappe sowie Studien während der Ausbildung an einer Stuttgarter Fachhochschule.

Gunter Schmidt verwies in seiner fachlichen Einführung auf die künstlerischen Qualitäten von Väth, die sich durch professionelle und differenzierte Handhabung der grafischen Darstellungsmittel auszeichnen. Besondere Tragik für die Künstlerin liege in der Tatsache, dass sie aus Krankheitsgründen ihrer gestalterischen Leidenschaft nicht mehr nachgehen könne. Die Leiterin des Sicharthauses, Anna-Maria Witte, hieß zahlreiche Gäste willkommen und bedankte sich bei Pfarrer Johannes Ghiraldin, der sich intensiv für eine Präsentation der Arbeiten eingesetzt hatte.

Die Werke können zu den Besuchszeiten und mit allgemeiner Rücksicht auf den Betrieb des Pflegeheims im ersten Obergeschoss des Sicharthauses besichtigt werden.