Tauberbischofsheim

Arbeitsagentur Tauberbischofsheim Gespräch zwischen MdL Wolfgang Reinhart und der Vorsitzenden der Geschäftsführung, Karin Käppel

Blick auf eine insgesamt „lobenswerte Entwicklung“

Main-Tauber-Kreis.Der Landtagsabgeordnete für den Main-Tauber-Kreis, Professor Dr. Wolfgang Reinhart, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, traf sich mit der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Schwäbisch-Hall/Tauberbischofsheim, Karin Käppel, zum Austausch über aktuelle Themen des Arbeitsmarkts, speziell auch für den Landkreis.

„Insgesamt können wir auf eine lobenswerte Entwicklung blicken, auch was die Arbeitslosenzahl im Main-Tauber-Kreis und der gesamten Region angeht“, so Käppel. Während im Main-Tauber-Kreis die Quote bei 2,5 Prozent liege, sei sie insgesamt über das gesamte Gebiet der Arbeitsagentur bei 2,6 Prozent. „Das sind Spitzenwerte in ganz Deutschland“, so Reinhart, der damit auch die gute Ausgangssituation durch hervorragende mittelständische Unternehmer im Landkreis herausstellte. „Die Fortentwicklung des Arbeitsmarkts im Main-Tauber-Kreis ist durchweg positiv, wir haben heute oftmals mehr offene Stellen als Stellenbewerber“, so der Landtagsabgeordnete und Käppel übereinstimmend.

Reinhart stellte vor allem mit Blick auf die gute Arbeitsmarktlage im Kreis auf die vielen Weltmarktführer ab. „Wir können stolz darauf sein, dass viele Unternehmer in unserer Heimat dafür Sorge tragen, dass man hier im Landkreis Arbeit findet und zudem eine hohe Lebensqualität vorfindet.“

Auf Platz 15 vorgerückt

Der Main-Tauber-Kreis sei im aktuellen Focus-Ranking unter allen Landkreisen in ganz Deutschland im Bereich „Lebensqualität“ auf Platz 15 vorgerückt, so der Abgeordnete. „Wohnen, Leben und Arbeiten ist hier im Kreis hervorragend möglich.“

Reinhart und Käppel beleuchteten die gesamte Entwicklung in verschiedenen Bereichen und gingen auch auf die gute Zusammenarbeit von Land und Kommunen ein.

Themen des gemeinsamen Gesprächs waren darüber hinaus das neue Qualifizierungschancengesetz, das zum 1. Januar in Kraft trat. Danach können Beschäftigte unabhängig von Alter, Qualifikation und Betriebsgröße Zugang zur Weiterbildungsförderung erhalten, wenn ihre Tätigkeit durch Technologien ersetzt werden kann beziehungsweise in sonstiger Weise vom Strukturwandel bedroht wird. Gleichzeitig wurde mit diesem Gesetz der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung von 3,0 auf 2,6 Prozent abgesenkt, der Schutz in der Arbeitslosenversicherung erweitert und die Zeitgrenzen für Saisonarbeiter entfristet.

Ebenso gingen beide im Gespräch auf die lebensbegleitende Berufsberatung (LBB) und deren Umsetzung in Kreis und im Land ein sowie das Teilhabechancengesetz.

Reinhart dankte der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Arbeitsagentur, Karin Käppel, für den informativen Gedankenaustausch. Er betonte, sich auch künftig in Stuttgart für die Belange des Kreises einzusetzen. pm