Tauberbischofsheim

Fronleichnam Hochfest mit Prozession vom Schlossplatz zur Bonifatiuskirche gefeiert

Christus führt die Menschen auf dem Lebensweg

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Bei strahlend blauem Himmel wurde am gestrigen Donnerstag das Fronleichnamsfest auf dem Schlossplatz gefeiert. Kooperator Pater Kasimir Fieden freute sich, dass so viele Menschen zum Festgottesdienst gekommen waren.

Er stellte das Versprechen Jesu in den Mittelpunkt seiner Predigtworte: „Ich bin bei Euch alle Tage, bis zur Vollendung der Welt“. Das sichtbare Zeichen dafür sei in Brot und Wein zu sehen. Diese Worte ließen viele Menschen hoffen sowie Kraft und Halt finden und seien sicher auch der Anlass, zum Schlossplatz zu kommen. Christus begleite und führe die Menschen auf ihrem Lebensweg. Am Fronleichnamstag werde die Gegenwart im eucharistischen Brot verehrt. Wo viele in seinem Namen versammelt sind, sei Christus stets nahe.

Pater Kasimir erklärte die Bedeutung des Fronleichnamsfestes, warum Jesus in diesem Stück Brot, der Hostie, besonders nahe an den Menschen sei. Was sonntags in den Kirchen gefeiert werde, habe zu tun mit unserem Leben „draußen“, auf den Wegen und Plätzen, in der Öffentlichkeit. Diese Eucharistiefeier wurde ebenso wie die anschließende Prozession von der Stadt- und Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Gustav Endres musikalisch mitgestaltet.

Die Prozession mit der mitgeführten Monstranz führte dann vom Schlossplatz über die Fußgängerzone zum Marktplatz. Dort hielt man die erste Station. Weiter ging der Weg über die Tauberbrücke und Würzburger Straße (zweite Station) zur St. Bonifatiuskirche mit dem abschließenden Segen.

Pater Kasimir zollte allen ein Lob, die liturgisch mitgewirkt hatten, darunter auch den vielen Ministranten und der Kolpingfamilie, aber auch denen, die bereits im Vorfeld für die Blumenteppiche am Schlossplatz (KJG St. Martin), Marktplatz (KJG St. Bonifatius) und Albert-Schweitzer-Straße (Familien Mayer-Dürr-Schönleber-Michel) gesorgt hatten als auch für den geschmückten Prozessionsweg (unter anderem Familie Häfner). Ein schönes Zeichen waren die „Fußspuren“ aus Gras und Blumen der Erstkommunionkinder, die weite Teile des Prozessionsweges säumten. Bk