Tauberbischofsheim

Sparkassen-Forum in Tauberbischofsheim Mehr als 500 Besucher bei der Veranstaltung unter dem Motto „Umsetzen ist einfach“ / Referent Ralph Goldschmidt und die Kraftakrobaten „LaMetta“ faszinierten

Das Publikum mit viel Kraft und Motivation begeistert

Tauberbischofsheim.Die Sparkasse Tauberfranken veranstaltete ihr Sparkassen-Forum 2019 in der Stadthalle. Über 500 Besucher folgten der Einladung zu einer der größten Kundenveranstaltungen der Sparkasse. Unter dem Motto „Umsetzen ist einfach“ stellte Referent Ralph Goldschmidt die WOW-Methode vor. Im Showteil begeisterten die Kraftakrobaten „LaMetta“ mit atemberaubender Akrobatik.

Peter Vogel, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Tauberfranken, stellte zunächst den erfolgreichen Autor, Unternehmensberater und Referent Ralph Goldschmidt vor. Der könne mit der WOW-Methode und der Fezak-Formel helfen, schlechte Gewohnheiten abzulegen sowie Vorhaben und Wünsche in die Tat umzusetzen.

Bürgermeister und alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrats Wolfgang Vockel lobte die Sparkasse Tauberfranken für ihr Engagement in der Region und betonte die enge Bindung des Hauses zu den Kommunen. Die Sparkasse Tauberfranken leiste mit ihren über 500 Mitarbeitern einen hohen sozialen und kulturellen Beitrag für die gesamte Region. „Wir sind froh, dass wir Sie hier haben“, so Vockel.

Zur Einstimmung ins Thema zeigte Ralph Goldschmidt ein kurzes Video von der Geburt eines Babys, das rasend schnell durch die Zeit fliegt und in Windeseile altert. Die Botschaft war allen sofort klar: „Die Zeit vergeht wie im Flug, nutze sie“. Auch zeigte er das Bild eines Hamsterrads. „Das sieht von innen übrigens aus wie eine Karriereleiter“, scherzte er und verwies damit auf die Schattenseiten des Arbeitslebens.

Bereits in zehn Jahren würden psychische Belastungen laut der Weltgesundheitsorganisation die Krankheitsursache Nummer eins sein. Doch kein Arbeitgeber habe etwas davon, wenn es dem Arbeitnehmer schlecht gehe. Goldschmidts Ziel laute daher: „Ich sorge dafür, dass es Ihnen gut geht und Sie dauerhaft Ihr Bestes geben können.“

Anschließend bat er jeden Gast, sich ein individuelles Ziel vorzunehmen. Um die Umsetzung dieses Ziels realistisch werden zu lassen, hinterfragte er, warum viele Vorhaben scheitern. „Woran scheitern Sie? Am inneren Schweinehund“, sagte Goldschmidt und zeigte auf, wie man den inneren Schweinehund mit der Fezak-Methode besiegen könne.

Zunächst sei es wichtig, den inneren Schweinehund nicht als Feind, sondern als Freund zu sehen, der wolle, dass es einem gut geht (F). Im zweiten Schritt müsse man eine Entscheidung treffen (E). Setze ich mein Vorhaben um, ja oder nein? Um dauerhaft an dem Vorhaben dranzubleiben, sei es wichtig, sich Ziele zu setzen (Z). Denn wenn man sich Ziele setze (am besten schriftlich), gehe weniger daneben. Dann müsse man natürlich auch anfangen (A). Der erste Schritt solle am besten innerhalb der ersten 24 Stunden erfolgen. Spätestens nach 72 Stunden. Und schließlich müsse man konsequent am Vorhaben dranbleiben (K).

Damit das gelingt, gab er auch noch ein paar Tipps: Sich die Ziele präsent halten, feste Zeiten einplanen, die Ziele rausposaunen, Wetten oder Verpflichtungen eingehen, Erfolge dokumentieren, sich dafür belohnen und Freude an den Zielen haben. Denn es sei wichtig, das Leben zu genießen.

Im anschließenden Showteil zeigte das Kraftakrobatik-Duo LaMetta atemberaubende Übungen: Fast übermenschliche Verrenkungen und Hebeübungen, die bis knapp unter die Bühnendecke reichten. Das Publikum nahm die Show begeistert auf und feierte die Akrobaten und den Referenten mit langanhaltendem Applaus. spk