Tauberbischofsheim

Benefizkonzert „Pogo für Togo“ findet am Samstag, 13. Oktober, wieder mit drei Bands in der Dittwarer Laurentiushalle statt

„Devil May Care“ zum ersten Mal dabei

Archivartikel

In der Dittwarer Laurentiushalle heißt es am 13. Oktober wieder„Pogo für Togo“. Drei Live-Bands spielen für den guten Zweck. Die Würzburger Band „Devil May Care“ ist zum ersten Mal dabei.

Dittwar. Das Rocken für den guten Zweck geht in die nächste Runde: Am Samstag, 13. Oktober, wird mit „Pogo für Togo“ in der Dittwarer Laurentiushalle eine Mischung aus bewährtem Cover-Metal und frischem Wind aus der Region präsentiert. Drei Live-Bands werden an diesem Abend ab 20 Uhr auf der Bühne stehen.

Die Band „Departure Into Light“ aus Bad Mergentheim verbindet Elemente aus progressiven Metal mit europäischen Power-Metal und präsentiert Texte mit zum Teil mystischen Inhalten sowie geschichtlichen Hintergründen. Durch eine Frauen- sowie eine Männergesangsstimme ermöglichen sich der Band vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten der Songs mit einem breiten Themenfeld. Das Repertoire erstreckt sich über Songs, die langsam und wuchtig sind, mit wummernden Basslinien und satten Drums, bis hin zu schnellen, harten Stücken mit druckvoller Klangfarbe. Dabei stechen ausgeprägte Gitarrensoli und kräftige Riffs heraus. Besonders im Vordergrund steht in vielen Stücken die Melodik mit zwei stimmigen Leadgitarren; auch die eine oder andere Ballade ist auf der Setliste der Band zu finden.

Mit ihrer Bühnenshow hat sich die Würzburger Band „Devil May Care“ in den vergangenen vier Jahren bereits einen Namen in der Region und darüber hinaus gemacht. Mit „Rose of Jericho“ erschien unlängst das erste Album der Band. Der ausdrucksstarke Gesang wird dabei getragen von melodiösen Gitarren und mitreißenden Refrains. Aber auch Einflüsse aus dem Hardcore-Bereich spiegeln sich in Breakdowns und einigen gut platzierten Screams wider. Die Bandbreite reicht vom Zwei-Minuten-Brett bis zur Akustik-Nummer und sorgt dafür, dass es auf keinen Fall langweilig wird.

Zum Mitsingen für alle Rock- und Metalfans stehen dann mit „Black Theory“ noch mittlerweile alte Bekannte auf der Bühne. Während andere Rockbands mit Songs von „Green Day“, „AC/DC“ oder „Metallica“ den Höhepunkt ihres Auftrittes erreichen, gehören diese Bands bei „Black Theory“ erst zum Aufwärmprogramm. Bei ihnen steht nicht nur Metal drauf, es ist auch Metal drin. Songs von „Kreator“, „Heaven Shall Burn“, „Ektomorf“ und „Amon Amarth“ bedienen selbst den härtesten Metal-Fan. Man darf sich also auf einen tollen Metal-Abend zugunsten der Projekte in Togo/Westafrika freuen. Neben der Schulspeisung in der fertiggestellten Kantine im Dorf Illico ist für das Frühjahr 2019 bereits der nächste Hilfscontainer geplant.