Tauberbischofsheim

Katholische Kirche Der neue Kaplan Dominik Albert hat seine Stelle in Tauberbischofsheim angetreten

Die Begegnungen mit den Menschen sind ihm sehr wichtig

Tauberbischofsheim.Die Katholische Kirche in Tauberbischofsheim hat wieder einen neuen Kaplan. Dekan Gerhard Hauk freute sich, ihn jetzt am Liobafest offiziell in Tauberbischofsheim begrüßen zu dürfen. Sein Name ist Dominik Albert. Er gehört zu den immerhin acht Neupriestern, die am 13. Mai durch Erzbischof Stephan Burger (der selbst als Kaplan in Tauberbischofsheim wirkte) die Weihe erhalten hat.

Geboren in Buchen

Aufgewachsen ist er in Buchen im Odenwald. Nach dem Abitur hat er seinen Zivildienst in einer Pflegeeinrichtung für Menschen mit Behinderung gemacht, was ihn zutiefst berührt hat. Seit diesem Zeitpunkt bohrte es in ihm. Oder besser gesagt er, „Er (Gott) bohrte in mir“.

Danach ist er zum ersten Mal mit Mannheim in Berührung gekommen: An der Hochschule hat er Biologische Chemie studiert und anschließend noch ein Jahr in der Forschung gearbeitet.

Erst Chemie, dann Theologie

Schnell habe er aber gemerkt, dass der Laboralltag ihn nicht erfüllt und er zu wenig Kontakt zu Menschen habe. In seiner Heimatgemeinde war er in dieser Zeit kirchlich sehr aktiv und immer wieder kam in ihm die Frage auf: „Wäre nicht der Priesterberuf etwas für mich?“

Nach langem hin und her und vielen Diskussionen mit Eltern und Freunden, habe er sich letztendlich entschlossen, doch noch ein zweites Mal zu studieren. 2009 hat er dann in Freiburg mit dem Theologiestudium begonnen, mit dem Ziel Priester zu werden. Und er kann heute sagen, dass er es nicht bereut hat

Nun ist er froh und dankbar, dass nach einer langen Zeit der Ausbildung – Studium in Freiburg und Würzburg, Praktikum im Hegau und in Mannheim – endlich seine erste „richtige“ Stelle im schönen Taubertal begonnen hat.

Die bisherigen Begegnungen mit den Menschen im Taubertal und die Aufnahme in der Seelsorgeeinheit haben ihn sehr gefreut und bestärken ihn im doch neuen Dienst. Gleich in den ersten Wochen war er ohnehin stark gefordert: Bereits am ersten Sonntag neben den verschiedenen Eucharistiefeiern die Choleraprozession in Dittigheim und die Festpredigt am Liobafest. Er ist schon sehr gespannt, was und besonders, wer ihm hier noch begegnet. Jedenfalls freut er sich, mit den Menschen zusammen Kirche in Tauberbischofsheim und darüber hinaus zu gestalten, den christlichen Glauben mit Alt und Jung zu feiern und Gott immer wieder im Alltag, mitten in der Welt und den Begegnungen zu entdecken.

„Er hält viel Spannendes für uns bereit“, so Dominik Albert. Auf Hobbys angesprochen interessieren ihn stark Garten und Natur, er kocht gerne und sein Spezialhobby sind Ameisenkolonien, die aber in Buchen beheimatet sind. Daneben noch die Naturheilkunde, er geht aber auch gerne einmal mit Freunden ins Kino.

Natürlich freut er sich besonders auf die ganz unterschiedlichen Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Angebote, Möglichkeiten und Feste zum Kennenlernen und zum Gespräch gibt es ja genug. Und er bietet auch an: Wer mehr über ihn wissen möchten, darf ihn einfach ansprechen.

„Junge Kirche“ geht weiter

Übrigens: Freudig aufgenommen wurde die Nachricht, dass Dominik Albert ebenso wie sein Vorgänger Steffen Schölch (der inzwischen mit Karlsruhe den nächsten Abschnitt seine Kaplanszeit begonnen hat) die Eucharistiefeiern „Junge Kirche“ jeweils am ersten Sonntag im Monat weiterführt.

Deshalb freut er sich auf viele Begegnungen am Sonntag, 7. Oktober, um 18.30 Uhr in der Kirche des Hotels St. Michael, Stammbergweg 1, in Tauberbischofsheim. bk