Tauberbischofsheim

Spessartverein 50 Wanderfreunde erlebten wunderschöne Tage in der herrlichen Bergwelt Bayerns

Die Spechte erkundeten und erwanderten den Chiemgau

Tauberbischofsheim.Die traditionelle viertägige Wanderfahrt des Spessartvereins führte in den Chiemgau. Die Wanderführer Edgar und Margot Kramm sowie Karl-Heinz und Doris Münch hatten hatten wunderschöne Touren ausgewählt und bestens organisiert.

Am Anreisetag starteten 50 gut gelaunte wanderlustige Spechte zeitig Richtung Süden. Um die Mittagszeit war Wasserburg am Inn erreicht. Die Spechte nutzten die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Bummel in der Altstadt. Danach ging die Fahrt weiter zum Kloster Seeon. Der Rundgang um den See war nur als Einstieg und zum Aufwärmen für die zu erwartenden Wandertouren in den folgenden Tagen gedacht. Bei bestem Herbstwetter erfreuten sich die Spechte an der traumhaft schönen Landschaft.

Am nächsten Morgen nutzten die „Kurzwanderer“ die Seilbahn, um von der Talstation der Kampenwandbahn zur Bergstation zu gelangen. Auf der Bergstation (1467 Meter) angekommen, befand man sich in einer beeindruckenden Naturarena inmitten der Chiemgauer Berge. Nach dem Genuss der Aussicht startete die Gruppe zu ihrer Wanderung zur Steinlingalm. Bergab waren rund 200 Höhenmeter zu überwinden.

Die zweite Gruppe startete direkt von der Talstation aus den Aufstieg zum Bayerischen Traumberg, der Kampenwand, wobei rund 600 Höhenmeter überwunden werden mussten. Nach dreieinhalb Stunden Gehzeit traf die Gruppe ebenfalls auf der Steinlingalm ein. Der Rückweg von der Steiningeralm zur Bergstation führte über den relativ eben verlaufenden Panoramaweg, vorbei am Westgipfel der Kampenwand.

Kaum von den Strapazen des Vortages erholt, stand am nächsten Tag die Wanderung zum Hochries auf dem Programm. Die Unentwegten starteten direkt bei der Talstation und wanderten auf gut begehbaren Wegen bis zur Mittelstation. Ab dort ging es dann allerdings sehr steil bergauf. Die zweite Gruppe fuhr mit dem Sessellift bis zur Mittelstation und von dort mit der Kabinenbahn auf den 1569 Meter hohen Hochries-Gipfel. Von hier aus ging es zu Fuß teilweise steil bergab und auf einem Panoramaweg wieder zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs trafen sich die beiden Gruppen, und der anstrengende letzte Aufstieg wurde gemeinsam bewältigt. Am vierten Tag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Davor fuhren die Spechte nach Prien zur Schifffahrt auf die Herreninsel. Danach ging es noch zur Fraueninsel. Beim Rundgang über die Insel konnten unter anderem die üppigen Bauerngärten bewundert werden.

Als letztes Ziel wurde Rosenheim angesteuert.