Tauberbischofsheim

Kapellentour

Dritte Station führte nach Impfingen

Tauberbischofsheim.Die dritte Station der Kapellentour führte zur Friedhofskapelle in Impfingen. Ute Werr ging kurz auf die 1884 errichteten 14 Kreuzwegstationen ein, die zur der 1851 erbauten Friedhofskapelle führen. Sie ist dem Heiligen Karl Borromäus, Erzbischof von Mailand, gewidmet. Weiter informierte sie über die sehenswerte Ausstattung mit dem Tabernakelaltar im Zentrum, ging weiter auf Relief, Kreuzigungsgruppe, Madonna mit Kind ein. Weitere Statuen entlassen die Besucher auf den Pilgerweg des Lebens.

Pfarrer Gerhard Hauk betonte, dass sich die Menschen schon immer nach besonderen Orten sehnen, um zu beten oder Gott zu suchen. Deshalb freute er sich in seiner Predigt, dass die Kapellentour tatsächlich viele Gebetsorte in Erinnerung rufe. „Gott ist überall der Gleiche“, aber „sind wir an unterschiedlichen Orten aufnahmefähiger?“, fragte Hauk. Wichtig sei ihm die Gemeinschaft in der Heimatkirche, doch sollten auch andere Stellen zum Gebet kennengelernt werden. Zu diesen Schätzen gehörten aber auch Menschen, die diese Kapellentour vor Ort ermöglichten, oder – wie in Impfingen – die Musikgruppe „Herztöne“ (Birgit Kuhn, Elisabeth Heid, Theresia Würzberger und Ramona Umminger), die die Eucharistiefeier musikalisch mitgestaltete. Abschließend wies Bernhard Speck darauf hin, dass Pfarrer i.R. Bruno Hennegriff diesen Altar auf seinem Dankbild zum Diamantenen Priesterjubiläum ausgewählt hatte. Pfarrgemeinderätin Ulrike Steigerwald dankte Susanne Hammerich für ihren unermüdlichen Dienst. Sie sei „der gute Geist der Friedhofkapelle“.

An diesem Freitag, 7. Juni, geht die Kapellentour in Dittwar bei der Kreuzkapelle weiter. Willkommen sind wieder alle Gläubigen der Seelsorgeeinheit. Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, kann sich im Pfarrbüro melden. Weitere Stationen sind am Dienstag, 9. Juli, die Stammbergkapelle, am Donnerstag, 18. Juli, in Dienstadt die Mariengrotte bei der Kirche, am Mittwoch, 24. Juli, in Dittigheim bei der Friedhofskapelle und am Dienstag, 23. Juli, an der Distelhäuser Wolfgangskapelle. Bk