Tauberbischofsheim

Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim Pilgergruppe unternahm Fußwallfahrt nach Walldürn

Ein bereichernder Weg für alle Gläubigen

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Zur Fußwallfahrt nach Walldürn machten sich Pilger aus der Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim auf den Weg.

Eine zunächst kleine Gruppe Wallfahrer starteten nach einem Impuls und dem Pilgersegen am frühen Morgen um 3 Uhr an der Tauberbischofsheimer St. Martinskirche zu Fuß Richtung Walldürn, begleitet von Kaplan Dominik Albert.

Unterwegs wurde an Kirchen oder Wegkreuzen gemeinsam gebetet und gesungen und vorgetragene Texte, die Kaplan Dominik Albert unter das Thema der Wallfahrt stellte, regten zum Nachdenken an.

Die Gespräche unterwegs und Begegnungen mit Menschen, die alle ihre Freude, Sorgen und Nöte mit auf diesen Weg nahmen, erlebten viele als bereichernd. Das zwar kühle, aber trockene Wetter meinte es gut mit den Wallfahrern. In bewährter Weise begleiteten Mitarbeiter des Ortsvereins Tauberbischofsheim des Deutschen Roten Kreuzes den Weg sowohl zu Fuß als auch mit einem Begleitfahrzeug und sorgten an den Rastplätzen für eine körperliche Stärkung mit warmen Getränken. Auf dem Weg über Königheim, Schweinberg, Hardheim und Höpfingen stießen an verschiedenen Stellen weitere Pilger aus Tauberbischofsheim hinzu, die den ersten Teil mit Privatfahrzeugen zurückgelegt hatten.

Komplett war die Tauberbischofsheimer Wallfahrtsgruppe schließlich beim feierlichen Einzug in Walldürn, als auch Gemeindemitglieder dazukamen, die direkt nach Walldürn gefahren waren.

Der Gottesdienst in der Basilika in Walldürn unter dem Leitwort „„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ wurde gemeinsam mit den Pilgergruppe aus den Seelsorgeeinheiten Ubstadt-Weiher, Glattbach und Johannesberg sowie Grünsfeld gefeiert.

Oberministrantin Christine Baumann durfte beim Gottesdienst als Ministrantin verantwortlich mitwirken. Lesungstexte übernahmen die Mitpilger Andrea Wolf und Klaus Schattmann.

Die Wallfahrt „Zum Heiligen Blut“ in Walldürn geht auf ein Geschehen zurück, das sich im Jahre 1330 ereignete: Der Priester Heinrich Otto stieß während der heiligen Messe versehentlich den Altarkelch um. Der Wein ergoss sich auf das darunterliegende Korporale und es zeichnete sich das Bild des gekreuzigten Jesus ab, umgeben von elf „Veronicae“ – so heißen im Volksmund die Abbildungen, die das mit Dornen umwundene Haupt Christi zeigen. bk