Tauberbischofsheim

Offener Sing-Treff Konzert für die Bewohner des Sichart-Hauses im Gemeindesaal St. Bonifatius

Ein musikalisches Schmankerl gereicht

Archivartikel

Tauberbischofheim.Sonst kommt der Offene Singtreff ins Johannes-Sichart-Haus, um dort zu proben. Diesmal kam das Johannes-Sichart-Haus, besser dessen Bewohner/-innen, zum Offenen Singtreff in den Gemeindesaal von St. Bonifatius, um gemeinsam mit den Sängerinnen einen schönen Nachmittag zu verbringen. Dazu hatten die Haupt- – zusammen mit einer Reihe von Ehrenamtlichen – die Männer und Frauen geführt, mit dem Rollator begleitet oder mit dem Rollstuhl Richtung Kirche geschoben.

Nachdem dann alle ihren Platz an den hübsch dekorierten Tischen gefunden hatten, hieß zunächst Sonja Hanselmann alle willkommen. Dabei gedachte sie zusammen mit den Anwesenden der seit dem letzten Besuch vor einem Jahr Verstorbenen mit dem gemeinsamen Vater Unser und dem Choral „Lobet den Herrn . . .“.

Dann erfreuten die Musikerinnen ihr Publikum zunächst mit dem Bekenntnis „Singen macht Spaß, Singen tut gut“ und dann mit einer Reihe afrikanischer Lieder, darunter der Nationalhymne „Nkosi sikelel i Africa“ oder dem schwungvollen „Siyahamba“. Sehnsucht klang an im „Weit, weit weg“. Bewegt wurde es dann noch mit dem Gospel „Good news“.

Nicht zu kurz kam natürlich auch die Freude am gemeinsamen Singen. Da war Wunschkonzert angesagt, und so ging es dann quer durch die mitgebrachten Liederbücher, zum Baispiel mit „Wenn alle Brünnlein fließen“ (wobei die Mitglieder vom ehemaligen Café Vergissmeinnicht noch so manch lustige Strophe hinten anhängten), „Tanze mit mir in den Morgen“ oder „Lilli Marleen“. Schließlich gab der Chor noch einige Lieder zum Besten und ließ sich mit seinem „Heaven is a wonderful place“ auch noch zu einer Zugabe überreden.

„Auch der schönste Nachmittag geht einmal zu Ende“, erklärte Sonja Hanselmann zum Schluss und dankte Mechthild Geiger und dem ganzen Chor für die schönen Stunden. Wie erfüllt die Gäste waren, war auf dem Rückweg zu hören, wo es nicht nur so manches Lob gab, sondern der eine oder andere noch eines der Lieder vom Nachmittag sang. aba