Tauberbischofsheim

Judo-Abteilung des TSV Nachwuchs besuchte DRK-Rettungswache und die Feuerwehr

Einblick in Arbeit der Rettungsdienste

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Aufgrund anderweitiger Belegung (Abitur) der Aula/Turnhalle hat die Jugendleitung der Judo-Abteilung des TSV Tauberbischofsheim das Schüler- und Jugendtraining in den Außenbereich verlegt.

Darum ging es am ersten Tag zur DRK-Rettungswache in Tauberbischofsheim. Gleich beim Eintreffen konnten die Teilnehmer das Ausrücken eines echten Rettungseinsatzes mit Signal beobachten und dessen Ablauf. Danach begrüßte Lehrrettungsassistent Uwe Rennhofer und Rettungssanitäterin Alexa Mayer die Kinder und deren Eltern.

Während des mehrstündigen Besuchs wurde in einem kurzen Referat das Aufgabengebiet des Rettungsdienstes aufgezeigt. Wichtiger Punkt dabei war vor allem: Wie setze ich einen Notruf ab und welche Nummern sind hierbei erforderlich? Dann ging es an die Praxis. Es wurde unter anderem trainiert, wie man einen Verletzten mittels einer Decke in die stabile Seitenlage bringt. Im Anschluss an Theorie und Praxis konnten die Teilnehmer Notarzt-, Rettungs- und Krankentransportwagen besichtigen.

Im zweiten Teil traf man sich bei der Feuerwehr in Tauberbischofsheim. Hier wurde der Judo-Nachwuchs samt Eltern durch die Aktiven Michael und Anja Schäfer (selbst Judoka) sowie Paul Wrona begrüßt. Auch hier ging es zunächst im theoretischen Teil um den Überblick über das Aufgabengebiet der Feuerwehr. In zwei Gruppen eingeteilt besichtigte man das Feuerwehrgerätehaus mit den Fahrzeugen.

Als erstes wurde der Weg im Alarmfall vorgeführt. Hierbei wurde demonstriert, wie die Einsatzkräfte der Feuerwehr zur Wache anrücken, um dann in Windeseile ihre jeweilige Schutzkleidung anzulegen und mit den entsprechenden Fahrzeugen zum Einsatzort zu fahren.

Ein Muss war für die Teilnehmer die Anprobe einer Uniform mit Helm. So mancher kam dabei ins Schwitzen.

Bei der Führung durch das Gerätehaus wurde dem Judo-Nachwuchs die tragbaren technischen Geräte vorgestellt.

Höhepunkt war am Ende das Ausfahren der Drehleiter. Hier durfte jeder Teilnehmer seine Grenzen ausloten, indem er sich teilweise bis auf eine Höhe von 30 Metern hochfahren ließ.