Tauberbischofsheim

Wahlkampfveranstaltung Ortsrundgang und Bürgergespräch mit Anette Schmidt in Dittwar / Besuch in der „Carawanse“

Engagement der Jugendlichen schätzen und unterstützen

Archivartikel

Dittwar.Bürgermeisterkandidatin Anette Schmidt war in Dittwar unterwegs. Dazu ging den FN folgender Bericht zu:

Zu einem interessanten Gespräch war Schmidt bei den Jugendlichen des Ortsteils Dittwar in ihre „Carawanse“ eingeladen worden. Sie hatte die Möglichkeit sich persönlich davon zu überzeugen, dass diese Jugendgruppe toll funktioniert. Die Bürgermeisterkandidatin zeigte sich vom Engagement der jungen Leute beeindruckt. Sie seien in die Ortsgemeinschaft eingebunden, würden von Erwachsenen unterstützt, seien für ihre eigenen Räume sehr engagiert und bei vielen Veranstaltungen im Ortsteil Dittwar aktiv. Schmidt drückte ihre Wertschätzung mit einem Blick in die Zukunft aus: „Diese Jugendgruppen sind die Grundlage für das Gemeindeleben in den nächsten Jahren und Jahrzehnten.

Die jungen Menschen, die heute ihre Heimatverbundenheit hier aufbauen und pflegen, müssen in ein paar Jahren aber auch einen Bauplatz oder eine Wohnmöglichkeit in ihrem Ortsteil finden. Denn sie sind es, die künftig aufgrund ihrer Wurzeln die Ehrenämter im Verein, in der Kirche, in der Kommunalpolitik oder im Elternbeirat ausfüllen werden. Daher muss deren Engagement geschätzt und unterstützt werden.“

Nach dem Besuch bei der Carawanse warteten schon rund 20 Bürger auf den angesetzten Ortsrundgang in Dittwar. Die Gruppe machte sich auf den Weg über die Untere Sonnenhalde am Spielplatz vorbei zum Kindergarten. Hier wurde ausführlich über die aktuelle Situation, über das Gebäude und den künftigen Standort des Kindergartens diskutiert.

„Mit meiner Erfahrung bei der Verrechnungsstelle der katholischen Kirche und aus dem aktuell laufenden intensiven Beteiligungsprozess in der Gemeinde Großrinderfeld waren wir uns schnell einig, dass hier mit dem fast komplett neu aufgestellten Ortschaftrat nochmal von vorne begonnen werden sollte, eine Lösung zu finden“, so Schmidt.

Gemeinsam mit allen Beteiligten, auch mit den Jugendlichen, sollten die verschiedenen Möglichkeiten ergebnisoffen abgewogen werden. Beim anschließenden Besuch des Friedhofs war es für die Dittwarer ein großes Bedürfnis, der Bürgermeisterkandidatin den Zustand dieser Anlage zu zeigen. Insbesondere die Wege, welche mit sehr schönen, aber für ältere Menschen kaum begehbaren Granitsteinen gestaltet und teilweise sehr uneben sind, lagen den Bürgern am Herzen.

Ins Sportheim des TSV Dittwar waren noch weitere Bürger gekommen. Anette Schmidt stellte sich und ihre Ideen für die Zukunft der Stadt vor.

Nochmals thematisiert wurden im Dialog die fehlenden Bauplätze, die Unterstützung der Vereine und die so dringend notwendige, offene und transparente Kommunikation zwischen Bürgern, Ortschaftsrat und Ortsvorsteher sowie dem Bürgermeister beziehungsweise der Bürgermeisterin.