Tauberbischofsheim

„Live im Klosterhof“ Beim Event des Round Table Tauberbischofsheim war nur Petrus nicht in Partylaune

Feiern mit Schirm und Charme

Archivartikel

Bei lauschigen Temperaturen unterm Sternenhimmel feiern kann jeder. Die Tauberbischofsheimer bewiesen bei „Live im Klosterhof“, dass sie dazu auch unter erschwerten Bedingungen fähig sind.

Tauberbischofsheim. Sonnensegel dienen prima als Regenschutz. Erste Erkenntnis. Kein Platz unter den Sonnensegeln? Kein Drama. Charmante „Schirmherren“ und -damen gibt es in Tauberbischofsheim zuhauf. Tanzen kann man auch mit Schirm in der Hand: zweite und dritte Erkenntnis. Dennoch – dem Gastgeber, dem Round Table Tauberbischofsheim, wäre viel besseres Wetter zu wünschen gewesen.

Die Voraussetzungen stimmten

Mit Unterstützung der Stadt hatten sie nämlich wieder alle Voraussetzungen für ein gelungenes Open Air geschaffen. Zwei Bands, etliche Essens- und Getränkestationen sowie die schöne Atmosphäre sorgten für ein Rundum-Wohlfühl-Paket im Klosterhof. Nur Petrus war eben nicht so recht in Partylaune.

Schon „Miss Sophy & The Groove“ wussten die Besucher zu begeistern. Ihre Mischung aus Jazz, Funk, Soul und Pop kam hervorragend an. Sehr treffend brachte ein Gast den Musikmix der Band auf den Punkt: „Verbluest“ nannte er ihn und schuf damit auch ganz nebenbei noch ein neues Wort.

„The Uniques“ waren nicht zum ersten und gewiss auch nicht letzten Mal bei „Live im Klosterhof“ (LiK) zu Gast. Die Gruppe hat die unterschiedlichsten Songs im Repertoire und brachte damit die Tauberbischofsheimer und ihre Gäste zum Tanzen oder zumindest Mitgrooven. Sheryl Crowes „All I wanna do is have some fun“ etwa bekam beim Anblick der im Regen Tanzenden eine ganz neue Bedeutung. Spaß haben, selbst wenn es wie aus Eimern gießt, und obendrein noch Gutes tun – auch das ist „Live im Klosterhof“. Denn auch diesmal kommt der komplette Erlös des Benefizkonzerts dem Allgemeinwohl zugute, kündigte Round-Table-Präsident Jörg Achtmann in seiner Begrüßung an.

Und jeder, der am Freitag dabei war, ging – bewusst oder unbewusst – an einem „Ergebnis“ von LiK vorbei: Das knallrote Feuerwehrauto neben der Liobakirche wurde nämlich durch den Erlös aus dem Jahr 2017 und der Arbeitskraft der Round-Table-Mitglieder möglich gemacht.