Tauberbischofsheim

„Round Table Tauberbischofsheim“ Erlös aus der Veranstaltung „Live im Klosterhof“ für neues Spielgerät in der Fußgängerzone verwendet / Freude über großzügige Spende

Feuerwehrauto neben der Liobakirche aufgestellt

Tauberbischofsheim.Die Veranstaltung „Live im Klosterhof“ ist wieder einmal mit ihrem Erlös ein Gewinn für das Gemeinwohl: Neben der Liobakirche wurde nun das nagelneue Spielgerät in Form eines ganz besonderen Feuerwehrautos eingeweiht. „Round Table Tauberbischofsheim“ investierte den Erlös aus dem Jahr 2017 in das bunte Spielgerät.

„Gewinn für die Stadt“

„Dass eine Veranstaltung mit einer so großen Fangemeinde über die Stadtgrenzen hinaus nicht nur für großartige Unterhaltung sorgt, sondern sich auch mit den Einnahmen für das Allgemein wohl einsetzt, ist vorbildlich und ein Gewinn für die Stadt Tauberbischofsheim“, stellte Bürgermeister Wolfgang Vockel bei der Übergabe klar.

Geliefert wurde das Auto in Einzelteilen. Präsident Björn Progl baute mit 13 Leuten an einem Abend das Gerät zusammen. In der vergangenen Woche betonierte dann Brandel-Bau das Fundament und der Fallschutz wurde eingesetzt. Schon vor den Sanierungsmaßnahmen stand an gleicher Stelle ein Feuerwehrauto, das jetzt im Kirschengarten steht.

Viel Lob gab es von Tiefbauamtsleiter Zoltan Szlaninka und Bürgermeister Wolfgang Vockel, der sich mit den anwesenden Mitgliedern über die zusätzliche Aufwertung des Klosterhofes freut und auf positive Auswirkungen für die Zukunft hofft. Man wisse um die hohe Belastung der Freiwilligen Feuerwehr Tauberbischofsheim, vielleicht biete das neue Spielgerät ja eine Möglichkeit, die Kinder schon frühzeitig für die Feuerwehr zu begeistern und Nachwuchs zu fördern.

Zusätzlich verkauft „Round Table“ jedes Jahr im Herbst den Glückskalender, bei dem es viele Preise zu gewinnen gibt. Mit den Erlösen aus dem Adventskalender fördert „Round Table“ die Aktion Bücherstart.

Jährlich kommt durch das Engagement des Clubs ein fünfstelliger Betrag zusammen, der für soziale und gemeinnützige Projekte in der Region gespendet wird.

Nur „das Tatütata fehlt“

Dass das neue Feuerwehrauto gut ankommt, wurde bereits nach der Freigabe deutlich. Die zweijährige Hannah testete das schattig gelegene Auto sofort auf Herz und Nieren und befand es für gut – einzig „das Tatütata fehlt“. svt