Tauberbischofsheim

Kita St. Elisabeth Besonderer Tag in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Kulturverein Dittwar

Groß und Klein genossen Beisammensein

Dittwar.In Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Kulturverein Dittwar trafen sich die Familien der Dittwarer Kita St. Elisabeth bei strahlendem Sonnenschein am Kindergarten zur „Dorfrallye“ in und um Dittwar. Dabei mussten anhand eines Fotos verschiedene Punkte erkannt und erlaufen werden, denn an jeder Stelle befand sich ein Buchstabe. Diese wurden gesammelt und anschließend als Wortpuzzle zusammen gefügt. Dabei entstand das Wort „Vogelhäuschen“. Denn genau so einen Nistkasten konnte jede Familie für sich, für die Kita oder für den Wald zusammenschrauben. Diese vorgefertigten Bausätze aus einer Behinderten-Werkstätte wurden vom Heimat- und Kulturverein spendiert und tatkräftig mit aufgebaut.

Gegen Mittag trudelten dann alle Familien am Dorfplatz beim Heimat- und Kulturverein ein und freuten sich über die liebevoll aufgebauten Tischgarnituren und dem Büfett-Tisch. Zuerst ging es kurz in den Keller, in dem alle von Kurt Hammrich und Michaela Gessler begrüßt wurden. Die Arbeit des Vereins wurde kurz vorgestellt und später auch Anmeldeformulare für hoffentlich viele Neu-Mitglieder verteilt.

Zusätzlich zu den Leckereien der Eltern gab es noch vom Verein spendierte warme Wienerle. Nach der gemütlichen Mittagspause gingen alle Kinder mit Manfred Bystricky zur Märchenstunde in die „gute Stube“ im Museum des Heimat- und Kulturvereins. Bezüglich zum Märchen von „Dornröschen“ durften die Kinder auch noch beim dazugehörigen Singspiel in die verschiedenen Rollen des Märchens schlüpfen. Nach dem Singen von „Der Kuckuck und der Esel“ wurde noch das Bewegungslied „Aramsamsam“ gesungen und gespielt.

Anschließend wurde das Gelernte auf dem Dorfplatz mit den Eltern zusammen in verschiedenen Geschwindigkeiten präsentiert.

Kurz danach kam sicher der Höhepunkt für die Kinder (und vielleicht auch für manchen Erwachsenen): Das von der Kita organisierte Eis-Auto aus einer Tauberbischofsheimer Eisdiele. Zuerst durften sich die Kinder das vom Verein spendierte Eis schmecken lassen, danach kauften sich die „Großen“ ihr Eis. Dazu waren auch die anderen Dittwarer eingeladen, von denen manche regen Gebrauch machten.

Anschließend wurden Hämmer, Akkuschrauber und diverses Werkzeug ausgepackt, um die Nistkästen zusammen zu bauen – natürlich unter den prüfenden Blicken der eisschleckenden und später aktiv teilnehmenden Kinder.

Für interessierte Eltern und Kinder wurden zwei Führungen durch das Museum von Adalbert Hammerich angeboten.

Dabei war gut zu erkennen, wie die Menschen in Dittwar noch vor einigen Jahrzehnten mit ihren Tieren unter einem Dach wohnten. Nachdem alle Nistkästen fertig montiert waren, gab es vom Verein spendierte Faire Welt-Kaffee und den von den Eltern gebackenen leckeren Kuchen.

Zur Kaffee-Runde wurden spontan noch vorbeilaufende Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkeln eingeladen, die sich gerne zur zwanglosen und sich gerne zur freundlichen Gemeinschaft dazu gesellten. Erst als am späten Nachmittag einzelne Tropfen den bevorstehenden Regen verkündeten, wurde die äußerst gelungene und von allen Seiten positiv bewertete Veranstaltung beendet. Der Spruch „Viele Hände – bald ein Ende“ hat sich wieder bestätigt, denn durch das Mithelfen aller war das Aufräumen schnell erledigt. Ein Kind äußerte sich kurz und treffend: „Das war ein toller Tag!“ migehukdi