Tauberbischofsheim

Vortragsabend Dr. Robert Baum referierte vor zahlreichen Zuhörern über „Sanfte Korrektur des obersten Halswirbels“

„Heilung kann nur aus dem Inneren kommen“

Tauberbischofsheim.Gut besucht war der Vortragsabend des Psychotherapeuten Dr. Robert Baum aus Kist im Winfriedheim in Tauberbischofsheim. Veranstalter des öffentlichen und kostenlosen Vortrags waren die Kolpingfamilie und der Kneippverein aus Tauberbischofsheim.

Das Thema des Abends „Sanfte Korrektur des obersten Halswirbels“ schien die Bevölkerung zu interessieren, da Verspannungen im Nacken und Schulterbereich mit den zahlreichen Begleiterscheinungen eine Art Volkserkrankung sind.

Dr. Baum kommt ursprünglich aus der Schweiz und ist 72 Jahre alt. Zu Beginn seines Vortrags stellte er klar: „Alle Menschen werden mit einer Fehlstellung des obersten Halswirbels geboren.“ Durch den verschobenen sogenannten Atlaswirbel können Probleme im ganzen Körper entstehen, wie Verspannungen und Schmerzen im Kopf-Nacken-Schulter- und Rückenbereich. Dr. Baum meinte, er sei in der Lage durch zwei Sitzungen, den Wirbel zu korrigieren und die damit verbundenen Verspannungen zu lösen.

Er erklärte: „Neben einer schlechten Haltung, Verspannungen und Schmerzen in der Schulter, im Nacken und Rücken sowie den großen und kleinen Gelenken ist die Fehlrotation dieses Wirbels sowohl verantwortlich für Migräneanfälle und Kopfschmerzen als auch für Lern-und Konzentrationsstörungen.“

Anhand entsprechender Beispiele aus seiner jahrelangen Berufspraxis veranschaulichte der Referent seine These. In jedem Alter könne Dr. Baum die Korrektur des Atlaswirbels vornehmen. Seine älteste Patientin sei 94 Jahre alt gewesen.

Die Korrektur des obersten Halswirbels habe nicht nur die Aufgabe, Symptome, Beschwerden und Krankheiten zu behandeln oder zu heilen. Viele Menschen berichten von Verbesserungen ihrer Beschwerden.

„Dauer, Verlauf und Ergebnis der Umstellung sind abhängig von möglichen körperlichen und psychischen Vorbelastungen“, erläuterte Dr. Baum weiter, „ Es kann ein individueller Selbstheilungsprozess beginnen, der jedoch von Muskelverspannungen, vorübergehenden Gelenkschmerzen und verschiedenen anderen Phänomenen begleitet wird.“

Da seine Methode nichts mit der Schulmedizin zu tun habe, seien seine Patienten oft erstaunt über die Wirkung der Korrektur des Atlaswirbels. Dr. Baum betonte dabei, dass seine Therapie kein Ersatz für die Konsultation eines Arztes sei.

Zudem forderte der Referent die Zuhörer auf, vorsichtig mit dem Umgang neuer Technik und der damit verbundenen Strahlung zu sein. Die Folgen der Strahlung könne niemand einschätzen.

Im weiteren Verlauf des Vortrags zeigte Dr. Baum den Zusammenhang der Gesundheit von Psyche und Körper auf. In einer Minute der Stille sollte jeder im Publikum den Alltagsstress hinter sich lassen und entspannen. „Um zu verstehen, was Gesundheit ist, müssen wir tiefer gehen“, so Dr. Baum. „Alle Menschen tragen in ihrem Inneren die Essenz der göttlichen Schöpfung. Deshalb kann richtige Heilung nur aus dem Inneren kommen.“ Der Referent appellierte an die Zuhörer, nicht nur auf den Arzt zu hören und blind zu vertrauen, sondern auch eigenverantwortlich sich zu informieren, was im Falle einer Erkrankung möglich und nötig sei, um die Lebensqualität zu erhalten. Im Anschluss an den Vortrag bot sich die Gelegenheit für Fragen und einen regen Austausch mit dem Referenten.