Tauberbischofsheim

Tennis Klare Siege für Herren 65 und Damen

Hitze und Gegner getrotzt

Archivartikel

tauberbischofsheim.Die Sonne knallte mit Hitzerekord auf die Tennis-Anlage an der Taube. Der Gegner der Herren 65, die TSG TC Neckargemünd/Dilsberg, war ein wenig vorzeitig angereist. Keine lange Vorrede, gleich warmspielen, wobei dieses eher einem „Heißspielen“ glich.

Die „Tauber“-Herren 65 –kampferprobt und hitzegewöhnt –fuhren ihre „unsichtbaren Solarzellen“ aus, luden ihre „Tennis-Akkus“ auf Maximalstand und mit „ökologisch korrekter Tennis-Power“ wurden die Einzel durch Reiner Hammer, Bernhard Hess, Lothar Döring, Hermann Ködel und Otmar Schäfer gewonnen, wobei Schäfer noch seine „Powerbank“ anzapfen musste, um einen nahezu aussichtslosen Rückstand am Ende im Match-Tiebreak in einen Sieg zu „transformieren“.

Mit einem 5:1 im Rücken war der heiße Tennis-Sieg eigentlich schon gegessen, die siegreichen Doppel Hammer/Schäfer und Döring/Gerd Gotthard waren dann noch das „Sahnehäubchen“, das den zweiten Platz in der 1. Bezirksliga unterstreicht. Die zwei letzten Spiele sollen diesen Platz weiter festigen.

Ähnliches Power-Tennis spielten auch die Damen (Vogt, Ries, Linhart, Fröhleke, Popp, Hucklenbruch) gegen Seckach: 8:1-Sieg, wobei das klare Ergebnis nicht unbedingt den Spielverlauf widerspiegelt, der deutlich knapper und umkämpfter war.

Niederlagen für den Nachwuchs

Bei den Jugend-Abteilungen klappte es aber mit den „unsichtbaren Solarzellen“ noch nicht so recht, vielleicht hatten die Gäste auf der Anlage auch die Energie für sich abgezweigt: U 12 gemischt – Magnus Popp, Julius Hauser, Anna-Maria Eisenhauer und Leni Uhl – musste sich gegen den nahezu übermächtigen Gegner vom TC MTG BW Mannheim 1 mit 1:5 geschlagen geben, wobei Uhl für den Ehrenpunkt sorgte.

Noch heftiger erwischte es die U16 „Mädels“ gegen den Tabellenführer TC GWR Mosbach 1, jedes Spiel der gastgebenden Juniorinnen zerschmolz in der Sonnenglut. 0:6 das Endergebnis.

Es kämpften Carolina Adolf, Mia Dietz, Emilia Hauser und Emma Schäfer, im Doppel noch zusätzlich Lilly Ackermann. klsk