Tauberbischofsheim

Wahlkampfveranstaltung Anette Schmidt suchte mit den Distelhäuser Bürgern das Gespräch

„Junge Menschen sind hoch motiviert“

Archivartikel

Distelhausen.Zum Ortsrundgang in Distelhausen mit Bürgermeisterkandidatin Anette Schmidt im Ortsteil Distelhausen kamen viele Bürger. Beim anschließenden Bürgergespräch war das Sportheim des SV Distelhausen voll besetzt.

Von der Veranstaltung erhielten die FN von der Bewerberin um das Amt der Bürgermeisterin folgenden Bericht:

Beim Bürgergespräch waren auch mehrere Jugendliche dabei. Sie brachten ihren sehnlichen Wunsch nach dem endgültigen „Okay“ für die Umnutzung des Kellergeschosses der alten Schule zu Jugendräumen zum Ausdruck. Anette Schmidt konnte deutlich spüren: „Die jungen Menschen sind hoch motiviert und bereit mit anzupacken“.

Bevor dieses Engagement abflacht, sollte hier dringend kurzfristig eine definitive Zusage der Stadt her“, so die Kandidatin.

„Treffpunkte für die Jugend sind wichtig, das Heimatgefühl der Jugend muss unterstützt werden. Dafür werde ich mich einsetzen.“

Auch die „nächste“ Altersgruppe, die jungen Familien, brauchen eine Perspektive in ihrem Heimatortsteil, waren sich alle einig. „Sie sind es, die die Vereine künftig im Ehrenamt tragen, die im Elternbeirat mitarbeiten, und so die Lebensqualität wesentlich mitprägen werden – sie brauchen Bauplätze vor Ort.“

Ein größeres Gesprächsthema war die demografische Entwicklung. „Rund 30 Prozent unserer Bevölkerung sind 60 Jahre und älter. Es muss dringend begonnen werden, für diese Generation zu handeln.“

Die Tätigkeitsfelder dafür sind vielfältig: Barrierefreiheit, Treffpunkte – auch auf den Friedhöfen und ein Bürgerbus waren einige Beispiele, die gemeinsam besprochen wurden.

Mit den etwa 50 Interessierten konnten auch viele weitere Themen besprochen werden: zum Beispiel Lärmschutz, SuedLink-Trasse, Straßenbau, Ortsteilmitte, altes Schloss, Förderung von Sanierungsprojekten. Zusammengefasst waren sich die Bürger mit Anette Schmidt einig. „Es sind die menschlichen Aspekte, die neben der sachorientierten Kommunalpolitik für unsere Stadt und unsere Ortsteile so wichtig sind“, fasste Schmidt die Beiträge zusammen.

„Wir brauchen Gespräche zwischen den Menschen in allen Altersschichten und wir brauchen offene ehrliche Kommunikation auf Augenhöhe zwischen der Bürgermeisterin und den Menschen, den Vereinen, den Gewerbetreibenden. Dafür stehe ich“, so die Kandidatin.

Gemeinsam könne man der Stadt eine neue menschliche Art geben und das Heimatgefühl stärken, so Schmidt.