Tauberbischofsheim

Filmtheater „Badischer Hof“

Karatefilm und Naturdoku

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Das Filmtheater „Badischer Hof“ zeigt in Zusammenhang mit der am Wochenende stattfindenden Karateveranstaltung „Kata Spezial“ am Donnerstag (19 Uhr) und Freitag (20 Uhr) den Film „Black Belt“. Zum Inhalt: 1932 besetzt Japan die Mandschurei; in Folge des Konflikts werden alle japanischen Kampfkunstschulen der kaiserlichen Armee untergeordnet. In den Wäldern Kyushus fällt auch der Dojo des Sensei Eiken Shibahara (Yosuke Natsuki) unter das Dekret. Eiken lehrt dort drei Schülern die Kunst des Karate zur Meditation und Selbstverteidigung. Als das Training durch die Militärpolizei unterbrochen wird, die vorhat, den Dojo zu übernehmen, will der aggressive und sture Taikan gegen den Kommandanten Kiichi Tanihara (Hakuryu) antreten. Jedoch ist es der zurückhaltende Giryu (Akihito Yagi), der kämpft und den Kommandenten scheinbar mühelos mittels Ausweich- und Abwehrtechniken besiegt. Als Eiken stirbt, überlässt er es dem technisch unterlegenen Choei (Yuji Suzuki) zu entscheiden, ob Giryu oder Taikan Kuro-obi, den schwarzen Gürtel ihres Meisters, erhalten sollen. Wenig später trennen sich die Wege der Schüler“.

Am Montag, 14. Mai, um 19.30 Uhr ist dann der Film „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur“ zu sehen. In ihrem Dokumentarfilm beschäftigt sich Regisseurin Alice Agneskirchner mit einigen komplexen Fragen rund um das Thema Natur: So wirft sie etwa die Frage auf, wem die Natur eigentlich gehört und will herausfinden, ob es so etwas wie unberührte Natur überhaupt noch gibt. Dafür wendet sie sich dem deutschen Wald zu und zeigt, wie viele archaische Lebensräume es tatsächlich noch gibt – von Hirschen in den bayerischen Alpen bis zu Wölfen in den Wäldern Brandenburgs. Außerdem geht sie der Frage nach, wer hierzulande das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur. Zu diesem Zweck befragt Agneskirchner Jäger, Förster, Waldbesitzer, Wildbiologen, Tierschützer, Bauern und Forstbeamte.