Tauberbischofsheim

ÖDP-Kreisverband Main-Tauber Hauptversammlung mit Neuwahlen / Rückblick auf Aktivitäten

Keine Änderungen im Vorstand

Archivartikel

Dittigheim.Keine Veränderungen brachte die Neuwahl des Kreisvorstands der ÖDP, Kreisverband Main-Tauber, in Dittigheim. Klaus Göggelmann aus Lauda wurde als Kreisvorsitzender wiedergewählt. Monika Diez (Wertheim) bleibt seine Stellvertreterin, Herbert Alexander Gebhardt (Wertheim) Kreisschatzmeister und Brigitta Meuser (Tauberbischofsheim) Schriftführerin. Den Kreisvorstand komplettieren Lothar Tschürtz (Wertheim) und Martin Schirmer (Tauberbischofsheim) als Beisitzer.

Vor der Wahl hatte Kreisvorsitzender Göggelmann Rückschau gehalten auf zwei Jahre Tätigkeit der ÖDP im Kreisverband, die durch etliche Vortragsveranstaltungen und Aktivitäten zur Landtags- und Bundestagswahl geprägt waren. Nach dem Bericht des Kreisschatzmeisters und der Feststellung der einwandfreien Kassenführung durch die Kassenprüfer, wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Im thematischen Teil des Abends ging es zunächst um den vom Verein „Mehr Demokratie“ initiierten Volksantrag zur Einführung von Bürgerbegehren, Bürgerentscheiden und Einwohneranträgen auf Ebene der Landkreise. „Neben Hessen ist Baden-Württemberg das letzte Bundesland, das in den Landkreisen keine direkte Demokratie ermöglicht“, so Ute Göggelmann aus Lauda, Mitglied des Landesvorstands, der diesen Volksantrag mit unterstützt. Dabei würden im Landkreis wichtige Entscheidungen getroffen. Die Mitglieder des Kreisverbands beschlossen, den Volksantrag ebenfalls zu unterstützen und zum Beispiel bei der Sammlung der erforderlichen Unterstützungsunterschriften mitzuhelfen.

Breiten Raum nahm die Diskussion um die Schließung des Schlachthofs in Tauberbischofsheim ein. Einig waren sich alle, dass neben dem Tierschutz und den erforderlichen Kontrollen auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter in den Schlachthöfen verbessert werden müssen.

Abschließend nahmen die Teilnehmer noch die Veranstaltungsreihe „ÖDP im Gespräch“ in den Blick. An wechselnden Orten im Main-Tauber-Kreis soll allen Interessierten weiterhin die Gelegenheit geboten werden, über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen in offener Runde ins Gespräch zu kommen. Die nächste Veranstaltung dieser Art soll noch vor den Sommerferien stattfinden. ödp