Tauberbischofsheim

Besuch in Tauberbischofsheim Dr. Susanne Eisenmann informierte sich in der Kreisstadt über laufende Projekte / Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Kultusministerin die aktuellen Pläne im Schulbau vorgestellt

Tauberbischofsheim.Im Anschluss an ihren Vortrag in Oberbalbach (die FN berichteten) war Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg, am Mittwoch zu Gast im Rathaus Tauberbischofsheim. Gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Vockel und Landtagsfraktionschef Professor Dr. Wolfgang Reinhart diskutierte sie über die aktuelle Bildungspolitik, interessierte sich aber auch sehr für anstehende und laufende Projekte in der Stadt.

Vockel stellte ihr die aktuellen Pläne im Schulbau der Stadt vor. Dabei stieß vor allem der Neubau des Ganztagesbereichs und des SBBZ (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum), als Ersatz für die heutige Förderschule, und die Sanierung des Matthias-Grünewald-Gymnasiums auf großes Interesse.

In diesem Zusammenhang war auch die Bildungspolitik allgemein in Baden-Württemberg Gesprächsthema. Für Wolfgang Reinhart hat die Bildung in Baden-Württemberg politische Top-Priorität, nicht nur finanziell: „Wie im Fußball gilt: Geld allein schießt keine Tore. Entscheidend sind Qualität und guter Unterricht.“

Wolfgang Vockel zeigte auf, dass man mit den Schulbau- und Sanierungsplänen in Tauberbischofsheim die richtigen Grundvoraussetzungen für eine gute Schulbildung ermögliche und zusätzliche positive Standortfaktoren geschaffen werden. Er unterstrich besonders den großen Einzugsbereich der weiterführenden Schulen in Tauberbischofsheim.

Die positive wirtschaftliche Situation der Stadt spiele natürlich eine große Rolle. So steige die Zahl der Arbeitsplätze weiter an, die Unternehmen in der Stadt seien international erfolgreich, nur der Fachkräftemangel sei – wie überall im ländlichen Raum – eine Herausforderung.

Die Konversionsfläche auf dem Laurentiusberg sei inzwischen – auch dank der Landesförderungen – eine wichtige Möglichkeit, Flächen für Gewerbe und Wohnen anzubieten und die Attraktivität der Stadt zu steigern. „Auch auf den weiter steigenden Bedarf an flexiblem Angebot in der Kinderbetreuung reagieren wir“, so Vockel.

Mit 455 Kindergarten- und 60 Krippenplätzen in zehn Einrichtungen sei die Betreuungssituation in der Stadt auf einem hohen Stand. Ziel des Gemeinderats sei es, den Bedarf der Familien zu decken.

Zuletzt kam auch das Thema Sport zur Sprache: Am Standort Tauberbischofsheim liege die Verantwortung für das Fechtzentrum in den Händen des Landessportverbands.

Man arbeite gut zusammen. Sportliche Erfolge des deutschen Fechtsports seien natürlich Grundvoraussetzung für eine Zukunft und Weiterentwicklung des Standorts.

Dr. Susanne Eisenmann sah die Stadt auf einem guten Weg, was sie auch in ihrem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt betonte: Sie wünschte der Stadt Tauberbischofsheim „eine weiterhin sehr gute Entwicklung“.