Tauberbischofsheim

Städtisches Ferienprogramm Zum Abschluss stand eine ganze Reihe von Höhepunkten auf dem Plan

Letzte Woche hatte es in sich

Auch in der letzten Ferienwoche gab es noch jede Menge Abenteuer für Kinder im Rahmen des städtischen Kinderferienprogramms.

Tauberbischofsheim. In den letzten Tagen der Sommerferien hatte das Ferienprogramm der Stadt Tauberbischofsheim nochmals viel zu bieten.

Zwölf Kinder trafen sich zu einem tollen Nachmittag beim Schützenverein. Wissenswertes über das Luftgewehr und die Schießsportart wurde erklärt. Danach ging es auch schon zur Schießbahn. Dank der elektronischen Anlage herrschen dort Bedingungen wie auf der Olympiaanlage in München. Der richtige Stand, das Halten des Luftgewehrs, laden und zielen und dann die Mitte zu treffen, erwies sich als gar nicht so einfach. Nach ein paar Probeschüssen wurden die Punkte gezählt, um am Ende des Tages den „Schützenkönig“ zu krönen. Zwischen den Durchgängen testeten die Kinder beim Dartwettbewerb die Treffsicherheit, spielten Tischkicker, Fußball oder stärkten sich.

Zum zweiten Mal bot die Distelhäuser Brauerei eine Führung an. 15 Kinder machten sich, ausgestattet mit einer Sicherheitsweste, auf den Weg in das Innere der Brauerei. Nachdem die Teilnehmer die Grundzutaten der Braukunst wie Hopfen, Malz, Wasser und Hefe kennengelernt hatten, durften die ganz Mutigen die riesigen Biertanks von innen untersuchen. Nach der langen Exkursion gab es für die Besucher dann noch eine Stärkung in Form einer originalen Brauhausbrezel und einer Apfelschorle.

15 Jungen und Mädchen besuchten das Programm „Kinderyoga“. Nach der Begrüßung durch die Yogalehrerin ging es in eine Vorstellungsrunde und dann direkt in den „Lotussitz“, den Grundsitz des Yoga. In dieser Haltung gab es zunächst eine Meditation, um zur Ruhe zu kommen und die Konzentration zu stärken. Diese Konzentrationsstärke mussten die Kinder in Übungen wie beispielsweise der Raupe, Katze oder dem Hund zeigen. Um den Morgen zu grüßen erlernten die Kinder den Sonnengruß.

Körperbeherrschung gefragt

Ein Karate-Schnuppertraining fand ebenfalls in der letzten Ferienwoche statt. Nach der Begrüßung durch Cheftrainer Schlatt und seine Assistenztrainerinnen gab es ein kleines Karatequiz, gefolgt von Aufwärmübungen. Weiter ging es mit gezielten Schlagübungen, wobei Konzentration und Körperbeherrschung eine große Rolle spielten. Den Kindern wurde eine Schritt-Faust-Tritt-Kombination gezeigt, die sie anschließend an speziellen Schlagpolstern erprobten. Dabei kamen die Kinder ordentlich ins Schwitzen. Zwischendurch gab es immer wieder Spiele, die das Geschick und die Teamfähigkeit der Kinder forderten.

Beim Taekwon-Do-Schnuppertraining begann nach der Begrüßung durch Christian Forster das Aufwärmprogramm und die Kinder lernten, wie man auf Koreanisch zählt. Mit viel Enthusiasmus wurde im Anschluss die Trittkraft im „Folientest“ unter Beweis gestellt. Je kräftiger der Tritt war, desto lauter war das Geräusch das die Spezialfolie von sich gab. Beliebt war die Selbstbefreiung aus Hand- und Würgegriffen. Mit der richtigen Technik konnte sich jeder noch so kleine Kämpfer aus dem festen Griff seines Gegners befreien. Ein Schattenkampf am Schluss und das Teilen eines Bretts mit einem einzigen Tritt war im Anschluss der Höhepunkt des Tages.

18 junge Leute kamen für die „Abenteuerreise durch die Nacht“ mit den sechs Mitarbeitern in den von der Liebenzeller Gemeinschaft angemieteten Räumen im Adam Rauscher-Haus zusammen. Nach der Begrüßung durch die Leiter und Mitarbeiter und einem „Kennenlernspiel“ wurden die Kids in Gruppen zu einem Stadtspiel eingeteilt. Viel Freude machte das rund zwei Stunden dauernde Spiel, wobei es um das Thema: „Alles Banane oder was?“ ging. Nach dem Abendessen. wurde noch Stockbrot gebacken, ehe es zur Fackel-Nachtwanderung ging, die wegen des Wetters abgebrochen werden musste. Zurück im Rauscher-Haus wurde noch viel gespielt und getobt. Am nächsten Morgen hörten die jungen Leute nach dem Frühstück noch eine biblische Geschichte, dargeboten von Martin Huß, Jugendreferent bei der Liebenzeller Gemeinschaft.

Spaß unter Schwarzlicht

30 Kinder kamen im Bowling Center Tauberbischofsheim zusammen. Es wurden Gruppen gebildet, die zusammen auf einer der acht Bahnen spielten. Nach ein paar „normalen“ Spielen durften die Kinder unter Schwarzlicht bowlen. Die Mädchen und Jungen waren mit Freude und Eifer dabei, so dass sich am Ende die Gruppe mit den meisten Punkten über ein Freigetränk freuen durfte. Die beste Spielerin und der beste Spieler bekamen einen Bowlinggutschein.

Viel Spaß gab es für 20 Kinder bei „Spiel und Spaß rund ums Pferd“ beim Reitclub am Ende der Woche. Bei schönstem Wetter bekamen die Kinder einen Rundgang und eine Stallführung mit Erklärungen zu Haltung, Umgang und Pflege der Pferde und ersten Grundlagen zum Körperbau der Tiere. Besonders das Pferd Thor bekam viele Streicheleinheiten der überwiegend weiblichen Teilnehmer. Sie durften außerdem an einem Quiz über das erlernte Wissen teilnehmen, das alle so gut meisterten, dass zunächst kein klarer Gewinner zu ermitteln war. Für die zuletzt ermittelte Gewinnerin gab es dann Ponyreiten umsonst.