Tauberbischofsheim

Prognos Zukunftsatlas

Main-Tauber-Kreis büßt 17 Plätze ein

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Mit Spannung wurde der am Freitag um 10 Uhr im Internet freigeschaltete Prognos Zukunftsatlas erwartet. Er zeigt anhand von 29 makro- und sozioökonomischen Indikatoren, die den vier Bereichen Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und soziale Lage zugeordnet werden, wie die 401 Städte und Kreise für die aktuellen Wachstums- und Veränderungsprozesse gewappnet sind.

Danach erreicht der Main-Tauber-Kreis im Feld der Städte und Kreise mit einem ausgeglichenen Chancen- und Risiko-Mix Rang 188 und büßt gegenüber der Vorgängerstudie vor drei Jahren 17 Plätze ein. Im Bereich Demografie landet der Main-Tauber-Kreis auf Rang 188 (2016: 281). Die erhöhte Geburtenrate dürfte dafür ausschlaggebend sein. Beim Thema Wirtschafts- und Arbeitsmarkt stellt die Prognos-Studie Platz 144 (108) fest.

Beim Bereich Wettbewerb und Innovation verliert der Main-Tauber-Kreis 34 Plätze gegenüber 2016 und rangiert auf Rang 282. Auch im Bereich Wohlstand und soziale Lage verschlechtert sich der Landkreis um 20 Plätze auf nunmehr Rang 122. Bei den Stärkeindikatoren, die Auskunft über den Ist-Zustand eines Kreises geben, kommt der Main-Tauber-Kreis auf Rang 154 und verliert damit zwei Plätze.

Mit dem Index Dynamik wird verdeutlicht, wie sich ein Landkreis im Zeitverlauf entwickelt hat. Hier verliert der Main-Tauber-Kreis 71 Punkte gegenüber der Vorgängerstudie und belegt Rang 302. Damit gehört er zwar immer noch zum Mittelfeld, dem Kreis Schwäbisch Hall wird jedoch eine hohe, dem Hohenlohekreis eine sehr hohe und dem Stadt- und Landkreis Heilbronn die höchste Dynamik zugesprochen.

Beim Blick auf die Nachbarn zeigt sich folgendes Gesamtbild: Landkreis Heilbronn (Rang 22), Hohenlohekreis (55), Landkreis Schwäbisch Hall 91, Landkreis Würzburg (149), Main-Spessart-Kreis (187) und Neckar-Odenwald-Kreis (207). hvb