Tauberbischofsheim

Tennis Herren 1 und Herren 40 mussten sich knapp geschlagen geben / Überraschungserfolg der Juniorinnen U16w

Missglückter Start in die Medenrunde

Archivartikel

tauberbischofsheim.In strahlenden Sonnenschein war die Platzanlage des Tennisclubs Tauberbischofsheim getaucht. Auf der Terrasse „dopsten“ die Tennis-Minis. Sie hatten soeben als U10/Midcourt Wertheim geschlagen und platzten fast vor Stolz.

Alles atmete munteres Familientreffen, in dieses wurden gleich die Herren 40 des TC Walldürn integriert, eigentlich gehörten sie schon dazu, man kannte sich, man duzte sich, die Minis hatten vorgelegt, die Herren mussten nur noch folgen – ein gutes Omen, das es zu realisieren galt.

Was auf der Tennis-Terrasse nach einem lockeren „Heimspiel“ zweier Mannschaften aussah, endete, als beide roten Sand spürten. Dr. Axel Vogt an Nummer eins: Schnell musste das Spiel über die Bühne gehen, den abendlichen Notfalldienst im Nacken, den Powerschlag im Arm und den Siegeswillen im Herzen wurde das Einzel ratzfatz ohne Spielverlust durchgezogen. Einen ähnlichen „Affenzahn“ im Gewinnen legte auch Bernd Pfeilschifter hin, während andere noch im ersten Satz „herum kämpften“, zog er schon den Platz ab.

Anders verlief es bei Sandro Mauder, Sven Weinig und Volker Schäfer, hart gekämpft und doch verloren – Tennis-Realität. Jetzt lag der volle Druck auf Niko Götz. Er musste gewinnen, sonst wäre die Chance auf den Tagessieg schon im Einzel hinüber gewesen. Den ersten Satz leicht „verpennt“, im zweiten aufgewacht und gewonnen, im dritten Nervenstärke im Tiebreak bewiesen und als Sieger den Platz verlassen. Die Entscheidung fiel bei den Doppeln. Axel Vogt/Marco Hauser gönnten ihren Gegnern jeweils ein Spiel, aber nicht mehr, nach zackigen zwei Sätzen klarer Sieg.

Bei Sandro Mauder/Sven Weinig lief es in die andere Richtung, wenn auch nicht so klar. Sieg oder Niederlage, das ganze Gewicht der Tennisentscheidung ruhte auf den Schultern von Niko Götz/Harald Hetzel. Sie kämpften hart, verloren knapp, Fortuna schenkte diesmal das Tiebreak-Glück Walldürn. Spannender Spieltag mit unglücklichem Ausgang: 4:5-Niederlage.

Den Herren 1 ging es in der 2. Bezirksklasse gegen den TC Gerlachsheim keinen Deut besser. Nach den siegreichen Einzeln von Pierre Schmiedecke, Lukas Fleck und Marco Hauser – besonders hart umkämpft – stand es 3:3, insgesamt vier Match-Tiebreaks, aber nur einen erfolgreich für Tauberbischofsheim. Wieder Entscheidung im Doppel, was aber nur Schmiedecke/Fleck für sich entscheiden konnte. Erneut 4:5 Niederlage.

Eine persönliche Überraschung bot das erste Spiel in der 2. Bezirksliga den Juniorinnen: Im letzten Jahr noch U14w, nun aber U16w – mit ganz anderen Gegnern, ganz anderen Herausforderungen, auf ganz anderem Niveau. Fahrt bis zur TV Germania 1890 Großsachsen 1 nördlich von Heidelberg. Mit einem 3:3 wurde ein Überraschungserfolg nach „Tauber“ gebracht.

Es war nicht unbedingt das Wochenende des TC Tauberbischofsheim, jeweils so knapp vor dem Sieg und stets im Doppel ohne das entscheidende Quäntchen „Glück“, dies der rote Faden bei fast allen Wettkämpfen. klsk