Tauberbischofsheim

Neuer Lebensabschnitt Bezirksschornsteinfeger Wilfried Quenzer geht nach 22 Jahren Zuständigkeit im Kehrbezirk Tauberbischofsheim

Nach 51 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Der Bezirksschornsteinfeger des Kehrbezirks Tauberbischofsheim Wilfried Quenzer wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Lehre mit 14 Jahren

Der erste Landesbeamte Dr. Ulrich Derpa würdigte bei der Verabschiedung die 22-jährige Arbeit von Quenzer in Tauberbischofsheim und wünschte dem Neu-Pensionär alles Gute für die Zukunft.

Bei seiner Rede blickte Derpa auf die insgesamt 51 Jahre dauernde Dienstzeit des Schornsteinfegers zurück. Im Alter von 14 Jahren hatte Wilfried Quenzer 1967 seine Lehre zum Schornsteinfeger bei Bezirksschornsteinfegermeister Robert Eck in Boxberg begonnen. Nach bestandener Gesellenprüfung im Jahr 1970 habe Quenzer seinen Weg konsequent fortgesetzt, so dass er seine Meisterprüfung im Schornsteinfegerhandwerk 1974 an der Handwerkskammer Karlsruhe erfolgreich absolvierte.

Zum Bezirksschornsteinfegermeister für den Kehrbezirk Main-Tauber-Kreis Nummer 14 wurde Wilfried Quenzer mit Wirkung vom 1. Januar 1996 bestellt.

Zuvor war er als Bezirksschornsteinfeger zunächst ab 1975 in Heilbronn-Land und danach ab 1987 in Stuttgart-Bad Cannstadt tätig. Der Kehrbezirk Main-Tauber-Kreis Nummer 14 umfasst seit 2006 den überwiegenden Teil der Gemarkung Tauberbischofsheim sowie die Stadtteile Distelhausen, Dittigheim, Hochhausen und Impfingen. Zuvor war der Kehrbezirkszuschnitt mehrfach verändert worden.

Ein Nachfolger wird noch gesucht

Bis eine Nachfolge für den Kehrbezirk Main-Tauber-Kreis Nr. 14 geregelt ist, hat das Landratsamt Lars Ederer, Goethestraße 6, Hardheim, zuständiger bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger im Nachbarkehrbezirk, mit der Vertretung beauftragt.

Dieser ist unter der Telefon 06283/226671 zu erreichen. lra