Tauberbischofsheim

Technisches Hilfswerk Delegierte der Landesvereinigung bewiesen der Tauberbischofsheimer Bundestagsabgeordneten ihr Vertrauen

Nina Warken bleibt Präsidentin

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Die Delegierten der Landesvereinigung im Technischen Hilfswerk (THW) Baden-Württemberg wählten auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung die 39-jährige Bundestagsabgeordnete Nina Warken (CDU) aus Tauberbischofsheim wiederum zu ihrer Präsidentin.

Freude über Vertrauen

„Ich freue mich riesig über das mir entgegengebrachte Vertrauen“, sagte Warken, „die rund 80 000 ehrenamtlichen THW-Helfer sowie die Hauptamtlichen machen eine großartige Arbeit, und ich bin stolz, dass ich als Präsidentin zur Unterstützung meinen Beitrag leisten kann.“

Mit Nina Warken übernahm im Juli 2015 zum ersten Mal überhaupt eine Frau dieses Amt.

Grundausbildung absolviert

„Und damit ich weiß, wovon ich spreche, habe ich auch die THW-Grundausbildung absolviert“, so die Rechtsanwältin und dreifache Familienmutter, für die Anpacken kein Fremdwort ist.

Bei ihrer damaligen praktischen THW-Prüfung konnte sie nämlich gemeinsam mit ihrem Team mit viel Geschick und mithilfe eines Greifzugs ein Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich am Mainufer bergen.

Die THW-Landeshelfervereinigung Baden-Württemberg ist Ansprechpartner und Interessenvertreter der THW-Ortsverbände im Land.

Ihre Kernaufgaben sind die Förderung der Jugendarbeit zur Sicherung eines qualifizierten und motivierten Nachwuchses für den aktiven Dienst im THW, die Hilfe bei der Beschaffung von ergänzendem Material und Gerät für die Gefahrenabwehr, die nicht vom Bund bereitgestellt werden kann und Kontaktpflege zu den Kommunal-, Landes- und Bundespolitikern, den kommunalen Spitzenverbänden, sowie den Blaulichtorganisationen und der Polizei.

Gut vernetzt

Die Landesvereinigung ist als Mitglied in der THW Bundesvereinigung an der Gestaltung der gesetzlichen Grundlagen des Technischen Hilfswerks beteiligt, nimmt zu Gesetzesvorhaben auf dem Gebiet des Zivil- und Katastrophenschutzes Stellung. Außerdem pflegt sie engen Kontakt zu den Fraktionen des Deutschen Bundestages.