Tauberbischofsheim

Jahreshauptversammlung Mitglieder des Kirchenbaufördervereins bestätigten den kompletten Vorstand im Amt

Renovierung der Kirchenfassade das Ziel

Archivartikel

Distelhausen.Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Kirchenbaufördervereins St. Markus Distelhausen. Das Vorstandsteam wurde komplett im Amt bestätigt.

Nach der Begrüßung durch Irmgard Axmann vom Vorsitzendenteam ging Ortsvorsteher Lothar Lauin seinem Grußwort auch auf die geplanten Sanierungsmaßnahmen in der Kirchenumgebung ein.

Aus dem Geschäftsbericht des Vorstands war zu entnehmen, dass das Jahr 2018 sehr zufriedenstellend verlaufen war. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden konnte wieder ein ansehnlicher Betrag gesammelt werden. Mit der Teilnahme an der Volksbankaktion „Wir für hier“, dem Überschuss aus dem Seniorencafé und dem Weißwurstfrühstück am Kirchenpatrozinium konnte die Vereinskasse weiter gefüllt werden.

Leider sei eine negative Entwicklung nicht aufzuhalten. So gelinge es nicht, junge Distelhäuser für den Verein zu gewinnen, so dass der Mitgliederstand seit der Gründung im Jahr 2011 kontinuierlich abnimmt.

Trotz aller Aktivitäten sei es das große Ziel des Vereins, dass in absehbarer Zeit mit der Renovierung der stark verwitterten Kirchenfassade begonnen wird.

Die Kassiererin Trudi Uhl berichtete detailliert über die Kassenbewegungen. Durch die verschiedenen Einnahmen und aufgrund der Tatsache, dass es keine Ausgaben gegeben hatte, konnte sie wieder einen hohen Betrag dem zweckgebundenen Sparkonto bei der Kirchengemeinde zuführen.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands wurde der gesamte Vorstand für die nächsten vier Jahre neu gewählt.

Irmgard Axmann und Anton Hammerich bleiben Vorsitzende. Auch Maria Mohr übernimmt wieder das Amt der Schriftführerin. Als neue Kassenführerin wurde Mathea Axmann gewählt. Den Beirat bilden Pfarrer Hauk, Helmut Hofmann, Alfred Ditter und Trudi Uhl.

Zum Abschluss informierte der neue Vorstand über die Planungen für das laufende Jahr. Für ein Konzert mit einem Bundeswehrorchester bestehen erste Kontakte. Auch beteiligt sich der Verein wieder an der Volksbankaktion „Wir für hier“.

Mit der Frage, ob noch dieses Jahr das Gerüst für die Renovierung aufgestellt wird, wurde das Wort an Pfarrer Hauk weiter gegeben. Dieser informierte, dass die Planungen schon weit fortgeschritten sind. Es bedürfe aber noch weiterer Schritte, ehe mit der Renovierung begonnen werden kann. Durch die Einbindung in die neue Kirchengemeinde Tauberbischofsheim müsse beachtet werden, dass der kurzfristig aufgetretene Renovierungsbedarf an einigen anderen kirchlichen Gebäuden der Kirchengemeinde mit eingeplant werden müssen.

Dies veranlasste zur Frage, wie eine Kirchenrenovierung unter dem Stichwort „Kirche 2030“, organisatorisch und finanziell durchgeführt werden kann, wenn das ganze Dekanat eine einzige Kirchengemeinde sein soll. Alle waren sich mit Pfarrer Hauk einig, dass hier noch viel Klärungsbedarf besteht. anh