Tauberbischofsheim

Verein Nächstendienst St. Nikolaus Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung / Kurze Andacht

Ruhebänke auf dem Friedhof eingeweiht

Archivartikel

Impfingen.Der Verein Nächstendienst St. Nikolaus Impfingen zeichnet sich in der Dorfgemeinschaft weniger durch spektakuläre Aktionen, als vielmehr durch seine treuen und segensreichen Dienste am Mitmenschen aus, aber auch durch einige gute Ideen. Dies wurde bei der Mitgliederversammlung deutlich.

Es war ein strahlender Frühlingstag, als sich die Besucher mit Dekan Gerhard Hauk, mit Ortsvorsteher Dominik Carle und mit Ruth Bundschuh, der Vorstandssprecherin, an der Spitze zu einer kurzen Andacht im Friedhof versammelten. Dort hatte der Verein zwei schöne neue Bänke für die Friedhofsbesucher aufgestellt, die im Rahmen einer kleinen Feier mit Gebeten und Liedern von Dekan Hauk gesegnet und eingeweiht wurden. Ein Friedhof sei nicht nur ein Ort der Trauer, sondern – im Bewusstsein, dass die Toten in Gott geborgen seien – auch ein Ort der Zuversicht, des Trostes und der Freude, sagte der Geistliche in einer kurzen Ansprache. Er lobte den Verein für die gute Idee und die Mitglieder für die Spenden. Die Bänke würden zum ruhigen Verweilen und zum Gedenken an liebe Verstorbene einladen, aber auch zu Gesprächen der Friedhofsbesucher.

„Auch auf dem Friedhof soll es schön sein“, sagte Ortsvorsteher Dominik Carle und würdigte besonders Ruth Bundschuh für die „Super-Idee“ mit den Bänken. Die Friedhofsbesucher könnten sich auf den Ruhebänken auch miteinander unterhalten.

Auch die anschließende Mitgliederversammlung im Pfarrheim verlief harmonisch und bei den Berichten und Neuwahlen auch erfolgreich. In ihrem Tätigkeitsbericht zeigte Ruth Bundschuh die einzelnen Aktivitäten auf, mit denen der Verein „Nächstendienst St. Nikolaus Impfingen“ versuche, seinem in der Präampel der Vereinssatzung niedergelegten Auftrag einer christlichen Gemeinschaft im Dienst für Hilfsbedürftige, für kranke und alte Menschen gerecht zu werden. Unter anderem nannte sie die Unterstützung des Impfinger „Soli-Cafes“, die alljährliche Mitgestaltung des Gottesdienstes am 19. November, dem Namenstag der heiligen Elisabeth, an dessen Ende der „Nächstendienst“ jedem Besucher eine Rose überreiche, die Gestaltung von Fasten-, Mai- und Rosenkranzandachten sowie von Adventsfeiern, oft mit anschließendem gemütlichen Beisammensein und sie nannte nicht zuletzt den Besuchsdienst, bei dem ältere Menschen der Gemeinde (ab dem 70. Lebensjahr) von Frauen besucht und mit einem kleinen Präsent bedacht werden. Auch hier wieder eine gute Idee: Die Geburtstagskinder erhalten 2018 je drei Karten mit schönen Bildmotiven aus der Impfinger Kirche, aufgenommen von Karl Kolban, dem Ruth Bundschuh für diesen kostenlosen Dienst ein „herzliches Vergelt‘s Gott“ sagte.

Folgende neun Frauen versehen zur Zeit den Besuchsdienst: Ruth Bundschuh, Karola Dürr, Gerda Eisenhauer, Anna Fünkner, Elisabeth Heid, Renate Karl, Franziska Speck, Ulrike Steigerwald und Monika Wenzel. Abschließend würdigte Ruth Bundschuh alle, die durch Spenden und Mitarbeit den Verein unterstützt hatten.

Franz Kuhngamberger, sen., Kassenprüfer zusammen mit Gerda Eisenhauer, bescheinigte der Kassenführerin Elisabeth Heid eine „einwandfreie Führung der Kassengeschäfte“, so dass die Entlastung einstimmig erteilt wurde.

Ulrike Steigerwald leitete die anschließenden Neuwahlen. Einstimmig wurden in den Vorstand gewählt: Ruth Bundschuh, Anna Fünkner, Elisabeth Heid, Irmgard Lehmann und Bernhard Speck. Die Kassenprüfer Gerda Eisenhauer und Franz Kuhngamberger wurden wiedergewählt. Vorsitzender des Vorstands bleibt kraft Amtes Dekan Gerhard Hauk. Er würdigte die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Ute Baunach und Maria Henneberger, die nicht mehr kandidiert hatten, für ihre zwölfjährige treue Mitarbeit und dankte allen, die zum Gelingen der beiden Veranstaltungen beitrugen. Er freue sich über die reibungslosen Neuwahlen und über das angenehme Miteinander an diesem Tag, was auch der liebe Gott mit einem schönen Wetter honoriert habe. ga