Tauberbischofsheim

Firma Weinig 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für jeweils 40-jährige Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet / Fleiß und Loyalität gewürdigt

"Sie alle leben und denken Weinig"

Gleich 13 Jubilare gab es bei der Firma Weinig. In einer Feierstunde wurden sie für jeweils 40 Jahre Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet.

Tauberbischofsheim. "Hier ist eine unglaubliche Kompetenz versammelt", begrüßte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Pöschl zum Auftakt einer kleinen Feierstunde neben den Betriebsjubilaren vor allem auch deren Partnerinnen und Partner. Für manches Unternehmen sei eine solche große Zahl an Jubilaren mit vier Jahrzehnten Betriebszugehörigkeit etwas ganz Besonderes, bei Weinig sei dies gute Tradition. Nicht alltäglich sei allerdings die Tatsache, dass mit Edith Hellinger auch eine Mitarbeiterin auf diese lange Zeit im Unternehmen zurückblicken kann.

Gemeinsam begonnen

Ein großer Teil der Jubilare hat am 1. August 1977 die Ausbildung bei Weinig gemeinsam begonnen. In einem kurzen Rückblick schilderte Wolfgang Pöschl den beruflichen Werdegang der Mitarbeiter sowie deren Hobbys. "Sie alle haben einen gewichtigen Teil zum Erfolg des Unternehmens beigetragen", so der Vorstandsvorsitzende. Alle hätten in diesen vier Jahrzehnten Wachstumsphasen, aber auch Entlassungen miterlebt. Pöschl dankte für den unermüdlichen Einsatz, aber auch für den guten zwischenmenschlichen Umgang, der für den Erfolg im Unternehmen wichtig sei.

Nicht vergessen wollte der Vorstandsvorsitzende aber auch die Bereitschaft der Mitarbeiter, neues anzunehmen und zum Wohl der Firma Weinig damit umzugehen. "Sie alle haben mit ihren großen Erfahrungen Vorbildfunktion für die Jüngeren."

In seinen Dank schloss Wolfgang Pöschl ausdrücklich auch die Partnerinnen und den Partner der Jubilare ein und überreichte als Dank für lange Loyalität und Fleiß die goldene Weinig-Nadel, Präsente sowie Blumen.

Die Glückwünsche der Stadt und des Ministerpräsidenten übergab Bürgermeister Wolfgang Vockel. "Sie alle leben und denken Weinig" würdigte er die Leistung der Jubilare. Es sei natürlich für die Stadt erfreulich, wenn die Auftragsbücher bei den Unternehmen, wie jetzt bei Weinig, voll sind, und auch weiterhin viel Innovatives auf den Weg gebracht wird. "Sie haben hervorragende Arbeit auch für die gesamte Region geleistet", würdigte Wolfgang Vockel die Arbeit der Jubilare und übergab Urkunden und Weinpräsente.

Die enge Verbindung des Main-Tauber-Kreises mit dem Unternehmen Weinig würdigte der Erste Landesbeamte Dr. Ulrich Derpa. Schließlich kämen die Geehrten auch aus dem ganzen Landkreis. Er würdigte die Treue zum Unternehmen. "Man kann hier sein gesamtes Arbeitsleben verbringen."

Wertschätzung für Mitarbeiter

An die teilweise auch bei Weinig turbulenten letzten 40 Jahre erinnerte der Betriebsratsvorsitzende Rainer Haag. 8800 Tage habe jeder Jubilar beim Unternehmen gearbeitet, dabei im Laufe des bisherigen Arbeitslebens aber auch 400 Tage mehr Urlaub nehmen können als der gesetzliche Mindestsatz. Ein Zeichen der Wertschätzung der Mitarbeiter.