Tauberbischofsheim

Spessartverein Traditionelle Wanderfahrt führte diesmal in den mittleren Schwarzwald

Tolle Strecken mit schönen Panoramablicken begeisterten

Tauberbischofsheim.Die traditionelle Wanderfahrt des Spessartvereins führte in den mittleren Schwarzwald. Die Wanderführer Christel und Manfred Emter sowie Hubert und Maria Englert hatten interessante Touren ausgewählt und bestens organisiert.

49 wanderfreudige Spechte starteten Richtung Mummelsee. Eine Gruppe wanderte hoch zur Hornisgrinde mit dem Hornisgrindeturm auf 1163 Meter und auf einem überwiegend felsenbetonten Weg zurück an den Ausgangspunkt.

Für die zweite Gruppe führte eine einstündige Wanderung über das Seibelseckle zurück an den Mummelsee. Nach der Mittagsrast ging es gemeinsam zum „Lotharsteig“. Der ein Kilometer lange Lehr- und Erlebnispfad verläuft mitten durch eine vom Orkan Lothar im Jahr 1999 umgeworfene Waldfläche und führt über Steige, Leitern und Treppen. Die Spechte gewannen Einblicke, wie die Natur mit einer solchen Fläche umgeht.

Am nächsten Tag stand eine Wanderung auf dem Hahn- und Hennen-Panoramaweg auf dem Plan. Auf diesem Genießerpfad zeigte sich die Landschaft von ihrer schönsten Seite. Vom Wanderparkplatz Schwarzer Adler in Zell-Unterharmersbach ging es entlang an Bach und Wiesen zur Wassertretstelle/Grillplatz Hinterhambach, über einen Waldtrampelpfad zum Aussichtspunkt Höllhaken. In der über 100 Jahre alten historischen Vesperstube „Vogt auf Mühlstein“ fand die Einkehr statt. Danach ging es zurück zum Ausgangspunkt.

Am Samstag startete eine Gruppe beim Brutonihof. Nach dem schweißtreibenden Aufstieg ging es auf Wald- und Wiesenpfaden auf dem Sieben-Täler-Weg entlang an Bächen und dem Ötenbach-Dobel zum Löcherberg. Dieser Weg gehört zu den schönsten und beliebtesten Wegen des Harmersbachtales, weil er sehr abwechslungsreich zwischen Wald und Wiesen verläuft und mit faszinierenden Ausblicken aufwarten kann.

Die zweite Gruppe wanderte auf dem Kneipp-Panoramaweg ohne nennenswerte Steigungen meist im Schatten spendenden Wald um das „Zeller-Städtle“. Unterwegs gab es einige Wassertretstellen, die für Abkühlung sorgten. Vorbei an der Radiumquelle ging es durch den Eckwald zurück nach Zell.

Am Nachmittag wurde gemeinsam der Hahn- und Henne-Manufaktur in Zell ein Besuch abgestattet.

Die Abschlusswanderung begann und endete am Besucherzentrum Kniebis. Auf dem Heimatpfad wurde teilweise im Württembergischen, teilweise im Badischen Kniebis gewandert.

Er führte durch Wald, Heide-Moor, Wiese und besiedeltes Gebiet rund um das Dorf. Auf der Aussichtsplattform Ellbachseeblick konnten die Spechte eine grandiose Aussicht genießen.

Zum gemütlichen Abschluss kehrten die Wanderer im „Schliffkopfhotel“ ein. fl