Tauberbischofsheim

Fußverkehrs-Check Auf die Verbesserungsvorschläge folgen nun erste Maßnahmen

Umleitungsschilder angebracht

Der Fußverkehrs-Check lieferte einige Verbesserungsvorschläge. Erste Maßnahmen werden nun umgesetzt.

Tauberbischofsheim. Vor dem Hintergrund der beim „Fußverkehrs-Check“ im Jahr 2017 gesammelten Verbesserungsvorschläge hat nun das städtische Tiefbauamt einige Verbesserungen für Fußgänger und Rollstuhlfahrer vorgenommen. Im vergangenen Monat wurde eine Umleitungsbeschilderung für das „Hessebückele“ angebracht.

Da es mit einem vertretbaren Aufwand nicht möglich ist, die Rampe an der Treppe zum Übergang vom Dittigheimer Weg zum Grabenweg weniger steil zu gestalten, so dass diese beispielsweise von Rollstuhlfahrern, aber auch Radfahrern gefahrlos genutzt werden kann, wird nun bei Bedarf über den Grabenweg und die Vitryallee umgeleitet (wir berichteten bereits ausführlich). Auch der Fahrradbügel, der den barrierefreien Zugang zur öffentlichen Toilette an der Grundschule am Schloss behinderte, wurde entfernt. Als weitere Maßnahmen sind unter anderem die Umgestaltung des Kreuzungsbereiches am Adam-Rauscher-Haus sowie Pflasterarbeiten im Gehwegbereich am Bahnhof geplant.

So barrierefrei wie möglich

„Gerne möchten wir unsere Stadt so fußgängerfreundlich und barrierefrei wie möglich gestalten“, so Bürgermeister Wolfgang Vockel, „An manchen Stellen können wir Ideen schnell umsetzen. Wo es nicht ganz so leicht geht, soll wenigstens eine gute Alternativmöglichkeit Abhilfe für die Bürgerinnen und Bürger schaffen.“

Die vom Ministerium für Verkehr finanzierten Fußverkehrs-Checks sollen dazu beitragen, in der Kommune sichere Fußwege zu schaffen. Dafür bewerteten Bürgerinnen und Bürger, Politik und Verwaltung im vergangenen Jahr bei mehreren Workshops und Begehungen gemeinsam die Situation vor Ort. In der Umsetzung des Projekts wurde und wird Tauberbischofsheim vom Fachbüro Planersocietät unterstützt. stv