Tauberbischofsheim

DRK-Kreisverband Oskar Fuchs blickte auf ein arbeitsreiches Jahr zurück / Ehrung für den amtierenden und langjährigen Vorsitzenden

Viele Stellschrauben waren neu zu justieren

Die Versammlung des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim fand im Bürgerhaus in Brehmen statt.

Main-Tauber-Kreis. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten Oskar Fuchs folgte die Totenehrung, für die im vergangenen Jahr verstorbenen DRK-Mitglieder.

Der DRK Kreisverband blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. „Auf das Erreichte können wir stolz sein“, meinte Oskar Fuchs. Seit Anfang des Jahres seien Hilmar Keller und Uwe Rennhofer als stellvertretende Kreisgeschäftsführer tätig und unterstützen die Arbeit der Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau.

Im Jahr 2017 wurde die komplette IT-Infrastruktur der Kreisgeschäftsstelle modernisiert, hierbei wurden die Zeitvorgaben und das finanzielle Budget eingehalten.

Bei der Kreisversammlung im Juni 2017 wurde das Präsidium neu gewählt, hierbei gelang es, die seit vielen Jahren vakante Funktion der Kreissozialleitung neu zu besetzen.

Nach den Sommerferien feierte das DRK in Tauberbischofsheim sein Jubiläum zum 125-jährigen Bestehen. Gemeinsam blickten der Kreis- und der Ortsverein Tauberbischofsheim mit einem „Tag der offenen Tür“ auf die bewegte Geschichte zurück.

Aus Gründen der Praktibilität wurden im Jahr 2017 die Bereiche „Mobile Soziale Dienste“ und die „Ambulante Pflege“ zur DRK-Sozialstation zusammengeführt.

Eine weitere Herausforderung für den Kreisverband stellte die angespannte Personalsituation im Rettungsdienst dar. Die Reduzierung der Arbeitszeit, das Einführen von Umkleidezeiten, die notwendige Qualifizierung der Rettungsassistenten zu Notfallsanitätern und das fehlende qualifizierte Personal führten zu hohen Mehrarbeits- und Überstunden. Die durch den Bereichsausschuss beschlossene Vorhalteerweiterung eines 24-Stunden-RTWs am Standort Tauberbischofsheim verschärfte die Situation zusätzlich.

Ausbildung

Im Bereich Ausbildung konnte im Geschäftsjahr 2017 eine steigende Nachfrage verzeichnet werden. Insgesamt 45 Ausbilderinnen und Ausbilder, fast ausschließlich ehrenamtlich, werden jährlich qualifiziert, um eine gleichbleibend hohe Qualität des Unterrichts zu gewährleisten.

Die Mitarbeiter der Migrationsberatung (MBE) im Main-Tauber-Kreis bieten Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer an. Sie arbeiten in der Jugendmigration und im Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Oskar Fuchs dankte allen Ehren- und Hauptamtlichen, ebenso dem gesamten Präsidium für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Geschäftsjahr 2017.

Axel Strunk, der Schatzmeister des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg lobte das gute Zusammenspiel der Ehren- und Hauptamtlichen. In der Migrationsberatung liege der Kreisverband Tauberbischofsheim an der Spitze aller Kreisverbände. Die guten wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreisverbandes Tauberbischofsheim seien ehrenwert. Sebastian Quenzer vom Kreisfeuerwehrverband des Main-Tauber-Kreises dankte für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Bernd Frank, der Vorsitzende des Ortsvereins Brehmen überbrachte in seiner Funktion als Gemeinderat Grüße von Bürgermeister Ludger Krug.

Die Jahresrechnung und der Jahresbericht über die Abschlussprüfung wurde von Steffen Wiesinger vorgetragen. Die Entlastung des Präsidiums erfolgte einstimmig durch die Delegierten der Kreisversammlung unter der Leitung von Axel Strunk. Als Jahresabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018 wurde Steffen Wiesinger vom Steuerbüro Wiesinger und Schrama einstimmig bestellt. Zudem wurden die Delegierten für die Landesversammlung und deren Stellvertreter ebenfalls einstimmig gewählt.

Bei der Kreisversammlung standen diesmal auch wieder zwei Ehrungen an. Als besonderen Dank für sein 25-jähriges ehrenamtliches Engagement als Vorsitzender des Präsidiums im DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim wurde Oskar Fuchs die silberne Ehrennadel des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg verliehen. Gabi Fischer wurde mit der Henry-Dunant-Medaille ausgezeichnet. ubü