Tauberbischofsheim

Wahlkampfveranstaltung Bürgerrunden mit Anette Schmidt

Zahlreiche Themen erörtert

Tauberbischofsheim.„Nach der Wahl ist vor der Wahl…“ – unter diesem Motto ist Anette Schmidt in den letzten Tagen weiterhin im Stadtgebiet und in den Stadtteilen unterwegs. Dazu ging den FN folgender Bericht zu: In vielen kleinen und großen Bürgerrunden werden nochmals die Themen der Zukunft diskutiert. Egal ob es um die neue Bewerberlage oder um die Vertiefung der bereits in den vergangenen Wochen besprochenen kommunalpolitschen Themen geht, das Interesse an ihrer Person als eventuell neue künftige Rathauschefin ist weiterhin groß. Zu Gast beim Stammtisch des Heimat- und Kulturvereins in Dittwar zum Beispiel wurde neben der Zukunft des Kindergartens auch über ihre Stellung in der Partei gesprochen.

Anette Schmidt war es an dieser Stelle besonders wichtig zu betonen, dass sie in der Kommunalpolitik die Parteizugehörigkeit als nur sehr nachrangig sehe. Insbesondere Bürgermeisterwahlen seien Persönlichkeitswahlen. Die Bürger sollten den Kandidaten wählen, dem sie die Aufgabe sowohl fachlich wie auch menschlich zutrauen, von der sie sich am besten verstanden fühlen und ihre Interessen am besten vertreten werden. Dass sie seit einigen Jahren CDU-Mitglied ist, wollte sie jedoch nicht unerwähnt lassen; aber sie wolle als Bürgermeisterin für die Sachthemen und die Interessen der Menschen stehen, so die Kandidatin. Ihren Wahlkampf finanziere sie selbst um auch künftig unabhängig agieren zu können.

Auf dem Altstadtfest sei sie mehrfach auf das Thema Grundschule und Ganztagsbetreuung angesprochen worden. Hier vertrete sie die Meinung, dass die Betreuung an den Grundschulen ausgeweitet und verbessert werden muss, eine gebundene und verpflichtende Ganztagsschule halte sie hier nicht für das richtige Instrument. Die Familien sollten selbst entscheiden können, wann ihr Kind neben dem Schulalltag betreut werde und wann es seine Freizeit zuhause verbringe.

Abschließend bedankte sich Anette Schmidt überall für das tolle Wahlergebnis am 30. Juni. Dies sei aber nur die erste Etappe gewesen. Sie appelliert an alle Wähler, ihr Wahlrecht am nächsten Sonntag nochmal wahrzunehmen – auch Briefwahl sei noch möglich. Die Wahl sei noch nicht entschieden, eine hohe Wahlbeteiligung und ein gutes Stimmenergebnis seien schließlich auch ein Zeichen für die künftige Arbeit in der Stadt.