Tauberbischofsheim

Nichtraucherwettbewerb Preise an Klassen des Matthias-Grünewald-Gymnasiums Tauberbischofsheim und der Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen übergeben

Zeichen gegen das Rauchen gesetzt

Archivartikel

Drei erfolgreiche Klassen des Main-Tauber-Kreises beim Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don’t start“ haben Geldpreise erhalten.

Main-Tauber-Kreis. 13 der 16 angemeldeten Schulklassen im Main-Tauber-Kreis haben den bundesweiten Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don’t start“ erfolgreich abgeschlossen und werden mit einem Klassenzertifikat und der Chance auf bundesweite Preise belohnt.

Der Aktionskreis Sucht- und Gewaltprävention, Sicherheit und Gesundheitsförderung (AkS) hat unter allen Schulklassen im Main-Tauber-Kreis, die den Wettbewerb erfolgreich abgeschlossen haben, Urkunden sowie drei Geldpreise des Landkreises zu je 150 Euro vergeben. Im Anschluss an die jüngste Sitzung des Fördervereins AkS wurden die Geldpreise durch Mitglieder des AkS verlost.

Gewonnen haben die Klassen 8b und 9a des Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim unter der Leitung der Biologielehrkräfte Marlies Mangold und Markus Kohler sowie die Klasse 8.1 der Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen unter der Leitung von Biologielehrerin Verena Kappes.

Andreas Kieninger, Präventionsbeauftragter des Regierungspräsidiums Stuttgart und die Kommunale Suchtbeauftragte Annemarie Betz vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis, beide Mitglieder des AkS, überreichten den glücklichen Gewinnern jeweils symbolisch den Geldpreis in Form einer Urkunde. Auch Schulleiterin des Matthias-Grünewald-Gymnasiums Frau Martina Schlegl gratulierte den Schülerinnen und Schülern herzlich für ihr tolles Engagement.

Nach aktuellen Ergebnissen des Alkoholsurveys der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung rauchen noch immer 10,5 Prozent der Jungen und 6,1 Prozent der Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren. In der Gruppe der 18- bis 25-Jährigen ist das Rauchen mit durchschnittlich 29,8 Prozent deutlich weiter verbreitet.

Auch die CTC-Schülerbefragung („Communities that care“) von 2016 kam zu dem Ergebnis, dass 14 Prozent der Elf-bis 14-Jährigen aus dem Main-Tauber-Kreis schon zur Zigarette gegriffen haben. Bei den 15- bis 17-Jährigen waren es gut 50 Prozent. „Diese Zahlen machen deutlich, dass die Präventionsarbeit nach wie vor einen hohen Stellenwert haben sollte“, erklärt die Kommunale Suchtbeauftragte Annemarie Betz.

Einen Teil dazu trägt der bundesweite Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don‘t Start“ bei. Durch die Teilnahme der Schulklassen am Wettbewerb soll bei nichtrauchenden Schülerinnen und Schülern der Einstieg in das Rauchen verhindert oder zumindest verzögert werden. Bei den Jugendlichen, die bereits mit dem Rauchen experimentieren, wird darauf abgezielt, dass sie das Rauchen einstellen. Rauchfrei sein heißt, dass die Klasse „Nein“ sagt zu Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas, E-Shishas, Tabak und Nikotin in jeder Form. lara