Tischtennis

Tischtennis Ordentlicher Fachtag des Bezirks Tauberbischofsheim / Vorsitzender Thomas Henninger weiß: „Die Arbeit geht uns bestimmt nicht aus“

Mit neuen Modellen dem Rückgang der Spielerzahlen entgegenwirken

Beim ordentlichen Bezirksfachtag des Tischtennisbezirks im Sportheim des TSV Tauberbischofsheim gab es Berichte aus allen Bereichen und viel Wissenswertes zur geplanten Fusion der Tischtennisverbände Baden, Südbaden und Württemberg-Hohenzollern durch den Präsidenten des Badischen Tischtennisverbandes Klaus Hilpp (siehe dazu separaten Artikel).

Bezirksvorsitzender Thomas Henninger ging auf die Inhalte di-verser Sitzungen des Bezirksvorstands sowie besondere Erkenntnisse der zu Ende gehenden Saison ein. Thema sei auch der Rückgang der Spielerzahlen in Meisterschaften, Pokalen, Bezirks- und Ranglistenturnieren gewesen, man überlege hier neue Modelle.

Der Bezirksvorsitzende bedauerte, dass die gegründete Bezirksfördergruppe wieder habe eingestellt werden müssen. Zum einen habe der Trainer aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung gestanden, zum anderen sei die Bereitschaft der Kinder an der Teilnahme nicht groß genug gewesen.

Henninger sprach sich dafür aus, die Bezirksfachtage der Jugend und der Erwachsenen auch weiter am gleichen Tag stattfinden zu lassen. Dies bringe auch eine weitere Verbesserung von Kommunikation und Verständnis untereinander.

Henninger nannte anstehende Themenschwerpunkte wie die angedachte Fusion, Spiel- und Pokal-runden, die Umsetzung der europäischen Regelung zum Datenschutz, Strafenkatalog und Zusammensetzung des Vorstands. Er sagte, „die Arbeit geht uns bestimmt nicht aus“. Der Bezirksvorsitzende würdigte die Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit ebenso wie die Staffelleiter und jene, die sich in den Vereinen einsetzen.

Bezirkssportwart Josef Arnold äußerte zum Ablauf der Saison 2017/18, die Spielklassenleiter seien sehr zufrieden gewesen. Allerdings habe ein Verein eine Mannschaft mangels verfügbarer Spieler zurückziehen müssen. Erfreulich sei das Abschneiden der Mannschaften im überregionalen Bereich. So habe der SV Niklashausen I einen guten vierten Platz in der Badenliga erreicht, der FC Külsheim I die Meisterschaft in der Bezirksliga Ost und der ETSV Lauda I die Meisterschaft in der Bezirksklasse Buchen/Tauberbischofsheim erreicht.

Arnold sprach die Ergebnisse sowohl im Bezirkspokal für 3er-Mannschaften wie auch im Tauberpokal an und überreichte die Urkunden für die verschiedenen Meisterteams. Er verwies auf die Bezirksrangliste der Herren am Freitag, 18. Mai, ab 19 Uhr in der Balbachhalle in Unterbalbach. Aufgrund des frühen Termins des Bezirksfachtags sei noch keine Einteilung der Staffeln erfolgt. Auch der Bezirkssportwart lobte die Mitstreiter in seinem Verantwortungsbereich.

Günter Veith informierte zum Bezirksschiedsgericht. Es sei, wie in den vergangenen Jahren auch, komplett ohne Beschäftigung geblieben. Schiedsrichterobfrau Katharina Göller berichtete, im Bezirk seien derzeit zwölf Verbandsschiedsrichter aktiv, von denen ein Teil auch eingesetzt worden seien. Sie ermutigte interessierte Sportler zur Teilnahme an der entsprechenden Ausbildung.

Bezirkskassenwart Roland Hörner informierte zu Einnahmen und Ausgaben, die Kassenprüfer Paul Treu und Johannes Sieron bestätigten korrektes Handeln. Die Entlastung des Bezirksvorstands fiel einstimmig aus.

Anschließend stellte der Vorstand des Tischtennisbezirks Tauberbischofsheim den Antrag, das Amt des Online-Pressewarts mit Webmaster innerhalb des Vorstands einzuführen. Die Zustimmung erfolgte ebenso einhellig wie die Wahl von Christoph Muhr für diesen Posten. Pokalspielleiter Frank Schwager machte darauf aufmerksam, dass eine gewünschte Nicht-Teilnahme am Pokal bei den Meldungen entsprechend angekreuzt werden müsse.

Henninger verwies auf den Verbandstag am 17. Juni in Großsachsen, informierte, dass der Bezirks-fachtag 2019 vor dem außerordentlichen Verbandstag stattfinden werde und verteilte abschließend an jeden Verein Gutscheine für „3-Stern-Bälle“, einzulösen bei jedem Fachhändler. hpw