Tischtennis

Tischtennis SV Niklashausen ist mit 9:4 in Ketsch deutlich obenauf

Überraschend überzeugend

Niklashausen zeigt sich in Ketsch überraschend deutlich oben auf. Nach einer zweiwöchigen Spielpause ging es am Samstag für die Tischtennis-Cracks des SV Niklashausen in den Rhein-Neckar-Kreis, wo man sich mit dem TTC Ketsch messen durfte.

Ketsch hatte bis dato erst eine Niederlage zugelassen, während bei den Taubertälern eine Niederlage sowie ein Unentschieden negativ zu Buche schlugen. Entsprechend motiviert ging man in die Partie.

Den Abend eröffnete die Doppelpartie Szlubowski/Anderlik gegen Schröder/Maier. Nachdem man den ersten Satz knapp gewinnen konnte, zeigte das Ketscher Spitzendoppel seine Klasse und konnte den ersten Punkt für sich verbuchen. Danach lief es für Malcherek/Bereziuk gegen Berger/Siegmund besser, und so konnte Niklashausen wieder auf 1:1 ausgleichen. Somit sind die beiden Taubertäler auch im 15. Doppel noch ungeschlagen. Danach mussten Fiederling/Degen gegen Müller/Hartmann ran und in die Verlängerung, den fünften Satz gehen. Hier hatten die Hausherren das bessere Händchen, so dass Ketsch wieder mit 2:1 in Führung ging.

Sieg in vier Sätzen

Nun ging es in die erste Einzelrunde. Bereziuk konnte Schröder mit tollem Tischtennis in vier Sätzen niederringen, ehe Malcherek gegen Berger in fast schon gewohnter Manier den nächsten Punkt beisteuerte und so sein Team wieder mit 3:2 in Front brachte. Im folgenden Spiel Fiederling gegen Müller ging es rund, und die Spieler feuerten sich die Bälle nur so um die Ohren. Obgleich es zunächst gut für das Taubertäler Talent aussah, konnte Müller im entscheidenden Moment gut kontern und so das Spiel knapp für sich entscheiden und wieder auf 3:3 ausgleichen. Leichter hatte es dagegen Szlubowski gegen Maier, der diesen in drei Sätzen von der Platte fegte, bevor Anderlik seinem stärkeren Gegner Hartmann Tribut zollen musste. So ging Degen beim Stand von 4:4 gegen Siegmund an die Platte und hatte zunächst leichtes Spiel. Siegmund versuchte sich noch gegen die drohende Niederlage zu stemmen, konnte diese aber nicht mehr abwenden, so dass Niklashausen hauchdünn mit 5:4 in die zweite Einzelrunde startete.

Hier musste nun Malcherek gegen Schröder ran. In drei sehr engen Sätzen schaffte es der Niklashäuser Spitzenspieler, sein Gegenüber in die Knie zu zwingen. Danach hatte Bereziuk gegen Berger zu sehr zu kämpfen, erhöhte aber auf 7:4. Spannung lag in der Luft, als Szlubowski gegen Müller ran musste. Den dritte entschied der Routinier auf Niklashäuser Seite mit 17:15 für sich und entführte schließlich in vier Sätzen den nächsten Zähler. Danach brachte Fiederling gegen Maier in weiteren fünf umkämpften Sätzen den 9:4-Sieg unter Dach und Fach. svn