Veranstaltungen

Würzburger Posthalle Gastspiel mit dem Fantasical „Der Fluch des Drachen“ am Donnerstag, 22. Februar

Corvus Corax – Fantastisch und mittelalterlich zugleich

Vielleicht kann sich nicht jeder sofort etwas unter einem Fantastical vorstellen, doch es trifft den Kern: „Der Fluch des Drachen“ vereint die Opulenz eines energetischen Musicals mit der Wucht und Dramatik einer fulminanten Fantasy-Geschichte. Am Donnerstag, 22. Februar, kommt die Gruppe Corvus Corax mit ihrem Fantastical in die Würzburger Posthalle. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.

Laut Definition steht Musical für eine populäre Musiktheaterform, die Musik, Schauspiel und Gesang verbindet. Fantasy gilt als Genre der Phantastik, dessen Wurzeln sich in der Mythologie und den Sagen finden. Der Fluch des Drachen bietet beides – willkommen in der Welt des Fantasticals. Ein Ding, das wirklich so neu wie groß ist, weil es bestens bekannte Akteure verschiedener fantastischer Sparten zu einem neuen Genre vereint. Da ist zunächst der packende Plot, der von keinem Geringeren als Markus Heitz kommt. Er zählt mit einer Gesamtauflage von 4,6 Millionen Büchern zu den populärsten Phantastik-Autoren des Landes. Seinen Durchbruch erzielte er mit dem Fantasy-Roman „Die Zwerge“, der heute ebenso wie die Ulldart- oder Albae-Saga zur vielbändigen Fortsetzungsreihe mutierte.

Könige der Spielleute

Das hohe Qualitätslevel wird eins zu eins auch musikalisch umgesetzt. Corvus Corax, die Könige der Spielleute, haben die Musik geschrieben. Epische Elemente und Klangcollagen, die an Soundtracks erinnern, treffen auf authentische Musik des tatsächlichen Mittelalters und diese wieder auf popmusikalische Strukturen und Melodiebögen aus der Jetztzeit, wie man sie von der Band noch nie gehört hat.

Atmosphärisch dicht

Unter der Ägide der Produzenten Ingo Politz und Marcus Gorstein entstand eine Mischung, die atmosphärisch dicht ist, dabei auch bei längerer Handlung nie langweilt und darüber hinaus mehr als einen Ohrwurm abwirft. Jede Figur wird mit Worten und Musik charakterisiert, beides ergänzt sich perfekt. Die Musik unterbricht den Erzählstrang nicht, sondern erzählt ihn weiter.

Corvus Corax sind in und mit der Mittelalterszene groß geworden. Längst gibt es das hartnäckige Gerücht, dass sie die heute allerorten boomenden Mittelaltermärkte damals als Kulisse für ihre Musik erfunden haben.

Musikalisch war ihre Basis das gewissenhafte Studium nicht nur der Überlieferungen an Noten (eher dürftig) und Texten aus dem Mittelalter, sondern auch des Instrumentenbaus.

Neue Wege

Ihr Ehrgeiz war und ist zu wissen und den Hörern zu vermitteln, wie es wirklich geklungen hat. Gleichzeitig waren Corvus Corax immer bereit, neue Wege zu gehen: Es gab Ausflüge zu Bratzgitarren und Elektronika, Kollaborationen mit Chören und Sinfonikern, Filmmusiken in Zusammenarbeit mit Hans Zimmer, Soundtracks für Computerspiele – jetzt haben die Kolkraben wieder die Nase vorn mit dem Fantastical „Der Fluch des Drachen“.

Die gelungene Symbiose aus spannender Handlung, mitreißender Musik und fantasievoller Ausstattung wurde als Komplett-Dreifach-CD und Musik-Einzel-CD veröffentlicht.