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Frankenfestspiele Röttingen Django Asül gastiert am Dienstag, 16. Juli

Die letzte Patrone wird abgefeuert

Höchst vergnüglich wird es am Dienstag, 16. Juli, im Hof der Burg Brattenstein höchst vergnüglich, denn ab 20 Uhr „schießt“ Django Asül seine „Letzten Patrone“ bei den Frankenfestspielen Röttingen ab.

Der Kabarettist Django Asül, ein überzeugter Niederbayer mit türkischen Wurzeln, ist vielen Zuschauern neben der Kabarettbühne auch aus TV-Formaten bekannt wie zum Beispiel vom „Quatsch Comedy Club“ (Pro 7).

In seinen Bühnenprogrammen geht es in erster Linie um das politische Geschehen in Bayern, Deutschland und der Welt. Aber auch sportliche und gesellschaftliche Ereignisse und Themen, wie die Situation von Türken in Deutschland, werden scharfzüngig und wortgewaltig behandelt. Gut durchdachtes Politik-Kabarett mit scharfsinnigen Analysen und hoher Pointendichte.

Letzte Patrone – das hört sich wahrlich martialisch an. Aber das Publikum braucht keine kugelsicheren Westen, nur gut trainierte Lachmuskeln, um dieses Programm zu „überstehen“.

Der Ausgangspunkt: In einem Zeitungsartikel liest Django Asül, dass das deutsche Volk im Schnitt jedes Jahr einige Tage älter wird. Doch dann dämmert es dem Protagonisten: Selbst wenn der Durchschnittsdeutsche nur einige Tage pro Jahr älter wird, altert Django Asül dennoch pro Jahr gleich ein ganzes Jahr! Auf gut Deutsch: Ihm läuft die Zeit davon!

Irrer Mix

Also geht es darum, die Restlaufzeit sinnvoll zu nutzen. Und so begibt sich der Hauptakteur auf eine Gedankenreise, die ihn alles Mögliche streifen lässt bei dem Versuch, sinnstiftend zu sein. Ausgehend von seinem Mikrokosmos Hengersberg blickt Django Asül auf den Makrokosmos und stellt dabei Fragen vom Hier und Jetzt bis zum Woanders und Früher. Das Resultat? Letzte Patrone ist eine Ansammlung von Streifschüssen. Ein irrer Mix aus Satire und Volkstheater. Zeitlos, aber aktueller denn je!

Neben Django Asül werden Jan Josef Liefers und Band – „Radio Doria“ am Dienstag, 13. August, in Röttingen zu Gast sein. Das Musical „Hello, Dolly!“ von Jerry Herman und Michael Stewart, die Komödie „Glorious! – Die wahre Geschichte der Florence Foster Jenkins, der schlimmsten Sängerin der Welt“ von Peter Quilter und die Operette von Eduard Künneke „Der Vetter aus Dingsda“ stehen ebenfalls auf dem Spielplan der Frankenfestspiele, die noch bis 18. August gehen. Details kann man unter www.frankenfestspiele.de nachlesen.