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Internationales Africa Festival 31. Auflage findet vom 30. Mai bis 2. Juni in Würzburg statt

Gute alte Bekannte und einige neue Gesichter

Der Schwerpunkt des 31. Internationalen Africa Festivals von Donnerstag, 30. Mai, bis Sonntag, 2. Juni, auf den Würzburger Mainwiesen liegt auf der Karibik. Zudem präsentiert der Veranstalter Afro Project neben bekannten afrikanischen Gruppen auch Musikgruppen, die zum ersten Mal beim Africa Festival auftreten werden.

Erneut durften das Publikum bei der Gestaltung des Programms ein Wörtchen mitreden. Nachdem im letzten Jahr die Publikumslieblinge zu Wahl standen, fragten die Veranstalter dieses Mal: „Welche Musikgruppen, die noch nie beim Africa Festival aufgetreten sind, sollten in den nächsten Jahren einmal spielen?“ Dazu kamen „viele sehr interessante Vorschläge, meinte Chef-Organisator Stefan Oschmann, auch wenn manche Gruppen, wie Johnny Clegg nicht mehr auftreten. „Wir haben uns bemüht, die ein oder andere Musikgruppe aus den Vorschlägen für das nächste Jahr einzuladen. Eine der Gruppen, die wir bekannt geben können, und die viele Stimmen bekommen hat ist „Mokoomba“ aus Zimbabwe“, durfte Oschmann bei der Pressekonferenz verkünden. „Sie wird am Samstag, 1. Juni, um 17 Uhr auf der Offenen Bühne auftreten.“

Die Jungs von Mokoomba, dieser energiegeladenen Band aus Simbabwe, haben sich zwischen 2002 und 2007 im Chinotimba Township von Victoria Falls gesucht und gefunden. Mittlerweile begeistern die Shooting Stars aus dem südlichen Afrika, mit ihrem charismatischen Bandleader Mathias Muzaza, ihr Publikum weltweit. Souskous, Funk, Pop, Reggae und natürlich die Rhythmen und Stilrichtungen ihrer Heimat würzen sie zu einem heißen, panafrikanischen Crossover-Mix, der stets in einer mitreißenden Bühnenshow präsentiert wird.

Am Sonntag, 2. Juni, um 22 Uhr wird „Gentleman with special guests“ das Festival beschließen. Bereits sein zweites Album „Journey To Jah“ (2002) erreichte Goldstatus und das darauf folgende „Confidence“ (2004) gilt als eines der erfolgreichsten, je verkauften, Alben der deutschen Reggae Geschichte. Unzählige Kollegen wie Shaggy oder Ky-Mani Marley schätzen seine Qualitäten. Mit seiner eingespielten Hausband wird er zum Abschluss des Africa Festivals sein aktuelles Album vorstellen.

Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa. Über 7000 Musiker und Künstler aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als 2,415 Millionen Besuchern den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt.