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FN-Interview Robert Hart ist Special Guest bei „Rock Meets Classic“

„Ich werde jeden Abend mein Bestes geben“

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: „Rock Meets Classic“ geht auch 2020 wieder an den Start und will erneut zur „Rock-Show des Jahres“ avancieren. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Veranstalter Manfred Hertlein verspricht eine Live-Show auf höchstem musikalischen Niveau. Premiere ist am 3. März 2020 in Passau.

Mit dabei sind: Kult-Rocker Alice Cooper („School’s Out“, „Poison“), „Cheap Trick“-Frontmann Robin Zander, Joyce „Baby Jean“ Kennedy, Sängerin von Mother’s Finest („Baby Love“), Britanniens Rocker von „Thunder“ („Low Life in High Places“) sowie als Special Guest Robert Hart, Sänger der Manfred Mann’s Earth Band („Mighty Quinn“) und früherer Shouter der legendären Band „Bad Company“. Begleitet werden alle Künstler von der Mat Sinner Band und dem RMC Symphony Orchestra.

Im Telefoninterview, das Robert Hart den FN während einer Tournee mit Manfred Mann in Norwegen gab, ging es um Alice Cooper, sein Bühnenoutfit und eine Band namens „Dice“.

Robert, wie geht es Ihnen in Norwegen denn so?

Robert Hart: Es läuft super! Wir haben vier Shows gespielt, und alle waren sie ausverkauft.

Seit Sie Leadsänger der Earth Band sind, scheinen Sie mehr auf Tour als zu Hause zu sein.

Hart: (lacht): Ich bin ein „Rock ’n‘ Roll Gipsy“. Wir touren wirklich viel, und ich bin sehr dankbar dafür. Normalerweise fährt man ja ein Stück runter, wenn mal älter wird, aber es scheint mir, als wird das Tempo immer noch höher.

Wie wird man denn Special Guest bei „Rock Meets Classic“? Ruft da jemand an und fragt, ob man Interesse hat?

Hart: Ja, das war in der Tat so. Und es war keine Frage für mich, denn ich mag rockig-klassische Musik. Das wird eine aufregende Zeit – natürlich auch mit neuen Herausforderungen.

Ich freue mich wirklich sehr darauf.

Wie lange brauchten Sie für Ihre Entscheidung?

Hart: Selbstverständlich musste ich erst Manfred fragen und klarstellen, dass die Earth Band nicht gerade in diesem Zeitraum tourt. Manfred war so nett und verständnisvoll, er wird in dieser Zeit keine Termine annehmen, und so kann ich bei „Rock Meets Classic“ mitmachen.

So wie Alice Cooper. Sind Sie ihm jemals begegnet?

Hart: Ja, das war 1995. Ich befand mich mit „Bad Company“ in Amerika auf Tour. In Phoenix in Arizona war er zufällig auch gerade und verabredete sich mit unserem Schlagzeuger zum Golfspielen. Er ist sehr, sehr nett.

Auf der Bühne tragen Sie gern Jacke, T-Shirt, Jeans und Sneakers. Werden Sie das bei „Rock Meets Classic“ beibehalten?

Hart: Wahrscheinlich werde ich mir für diesen Anlass etwas ganz Besonderes zulegen. Aber davon abgesehen, werde ich weiter so wie bisher unterwegs sein und das Rock-Image aufrechterhalten (lacht).

Sie sind in Bournemouth an der englischen Südküste aufgewachsen. Das hört sich nach schöner Kindheit an.

Hart: Ja, es es war wirklich toll, und ich lebe immer noch dort. Ich liebe es, die Landschaft ist wunderschön. Ich lebte ja auch 15 Jahre in Amerika und war damals so froh, wieder zurück zu sein.

Was sollten Sie denn als Kind einmal werden? Polizist?

Hart: Fußballspieler! Ich habe das auch gemacht, aber nicht sehr lange. Eines Tages entschied ich, dass Musik viel besser ist für mich.

Wie alt waren Sie da?

Hart: Mit 14 Jahren trat ich das erste Mal mit meiner Popgruppe namens „Dice“ auf. Wir waren so was von schlecht. Ganze vier Songs hatten wir im Repertoire, und die spielten wir immer wieder (lacht).

Wie wollen Sie denn bei „Rock Meets Classic“ das Publikum für sich gewinnen?

Hart: Ich bin ehrlich gesagt sehr aufgeregt, von einem Orchester begleitet zu werden. Das ist eine ganz neue Erfahrung. Natürlich werde ich die bekannten Lieder von der „Earth Band“ und „Bad Company“ singen. An jedem Abend will ich mein Bestes geben und eine gute Show abliefern.