Walldürn

Walldürner „Hochzeitswäldchen“ Patenschaften für Bäume übernommen / Stadt Walldürn setzt Initiative des Biotopschutzbunds in Eigenregie fort

45 Brautpaare griffen zu Schaufel und Spaten

Walldürn.Brautpaare, die in Walldürn geheiratet haben, pflanzen in einem der Walldürner „Hochzeitswäldchen“ einen Baum und übernehmen für diesen die Patenschaft.

Weil die Kapazitäten in den bisherigen zwei „Hochzeitswäldchen“ erschöpft waren und sich die Suche nach neuen geeigneten Flächen schwierig gestaltete, fanden 2016 und im vergangenen Jahr keine Pflanzaktionen statt. Vor wenigen Monaten gelang es dann der Stadt Walldürn, in der Nähe des „Höpfinger Wäldchens“ einige Grundstücke im Tausch mit anderen städtischen Grundstücken zu erwerben.

Großes Interesse

Da sich die Anzahl der in Walldürn getrauten Ehepaare zwischenzeitlich auf mehr als 100 aufsummiert hatte, entschlossen sich die Verantwortlichen der Stadt Walldürn, die Pflanzaktion im neuen „Hochzeitwäldchen III“ auf zwei Tage zu verteilen. Am vergangenen Samstag griffen nun 45 Ehepaare zu Schaufel, Spaten und Gießkanne, die zwischen September 2016 und Dezember 2017 geheiratet haben. Auswählen durften sie unter den Baumarten Buche, Eiche, Elsbeere, Hainbuche, Kirsche, Schattenmorelle, Speierling, Volksapfel oder Wildapfel.

Dank für Vorbereitung

Bürgermeister Markus Günther begrüßte neben den Brautpaaren auch die vier Standesbeamten Judith Bleifuß, Kornelia Günther, Hubert Mühling (Ortsvorsteher von Altheim) und Michael Teichmann. Er freute sich über das nach wie vor große Interesse an der Pflanzaktion und dankte den Mitarbeitern des Städtischen Bauhofs für die organisatorische Vorbereitung.

Nicht mehr dabei war bei der Pflanzaktion im „Hochzeitwäldchen III“ der Biotopschutzbund Walldürn, der die Aktion vor 19 Jahren ins Leben gerufen hatte. Künftig finden die Pflanzaktionen in Eigenregie der Stadt Walldürn statt. ds