Walldürn

Rettungsschwimmen Bezirksmeisterschaften der DLRG-Jugend des Bezirks Frankenland im Hallenbad Walldürn

51 Teilnehmer waren am Start

Walldürn.Im Hallenbad in Walldürn fanden am Sonntag die Bezirksmeisterschaften im Rettungsschwimmen der DLRG-Jugend des Bezirks Frankenland statt. 25 Mannschaften und 51 Einzelschwimmer zeigten in verschiedenen Disziplinen ihr Können, mit dem Ziel ihre Fahrkarte für die 43. Landesmeisterschaften im Mai in Denzlingen (Bezirk Breisgau) zu lösen.

Zehn Ortsgruppen am Start

Die Teilnehmer kamen aus den Ortsgruppen Adelsheim, Aglasterhausen, Höpfingen, Königheim, Külsheim, Neudenau, Osterburken, Urphar, Walldürn und Hardheim.

Die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HWL) ist seit 2016 ein Teil der Startvoraussetzungen für alle 16- bis 49-Jährigen. Diese Sportler müssen nun regelmäßig das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber wiederholen und sind dadurch immer in allen Bereichen wie Erste Hilfe, Lösen von Umklammerungen, an Land bringen und Maßnahmen bei Sonnenstich oder Erfrierungen auf dem aktuellen Stand.

Die Meisterschaften konzentrieren sich ganz auf den schwimmerischen Teil, die in höchstem Maß an die Praxis der Rettungsschwimmer angelehnt ist. Beispielhaft für die verschiedenen realen Herausforderungen an einen Rettungsschwimmer beziehungsweise an ein Rettungsschwimmer-Team sind die Teilstrecken der vier Mal 50 Meter Gurtretterstaffel.

In der Gurtretterstaffel startet der erste Schwimmer und schwimmt 50 Meter Freistil. Der zweite Schwimmer absolviert 50 Meter Freistil mit Flossen, der dritte Schwimmer ebenfalls 50 Meter Freistil mit Gurt über der Schulter. Der vierte Schwimmer zieht schließlich den Verunglückten mit dem Gurtretter ins Ziel.

Knappe Zeitvorgabe

Erstmals wurde eine Gaudidisziplin zwischen Mannschafts- und Einzelwettkämpfen angeboten. In Zweierteams übten dabei die Teilnehmer für die Landesmeisterschaften. Die Disziplin „Line Throw“ ist im internationalen Regelwerk verankert und dort Bestandteil der Pool-Wettkämpfe. Ein Sportler steht am Beckenrand und rettet einen Verunglückten, der sich 12,5 Meter vom Beckenrand entfernt befindet, mit Hilfe einer Leine innerhalb einer Zeitvorgabe von 45 Sekunden.

Die Mannschaftswettkämpfe verliefen reibungslos, ehe es für die Einzelteilnehmer galt, um jede Sekunde zu schwimmen, und wertvolle Punkte für die Wertung erreichen.

Im Anschluss an die Wettkämpfe fand die Siegerehrung statt. Bürgermeister Markus Günther und Thomas Zemmel, Bezirksleiter des Bezirks Frankenland, sprachen Grußworte und ehrten gemeinsam mit der Vorsitzenden der Bezirksjugend, Nicole Löffler, und dem stellvertretenden Bezirksleiter Uwe Spielvogel die Sieger.