Walldürn

„Pepperoni“-Sommerbühne Zirkuszelt am Gottersdorfer See war auch am Freitagabend gut gefüllt

Absurditäten aus dem Alltag in Mundart

Gottersdorf.Mit allerlei Absurditäten aus dem Alltag, garniert mit Musik und Lyrik wurde das Publikum am Freitagabend auf der „Pepperoni“-Sommerbühne bestens unterhalten.

Wissenschaftliche Aufklärung

Ehe sich der Vorhang öffnete, sorgte die Vorgruppe „Burning up“ aus Aschaffenbrug für die knapp einstündige Unterhaltung der Gäste. „Wer im Odenwald Dialekt spricht, redet in Wahrheit hochdeustch“, dieser Behauptung haben sich Dr. K. Trockenbrodt (Achim Ullrich) und seine Assistentin Susanne (Susanne Lindlau) angenommen, um aus wissenschaftlicher Sicht Aufklärung zu finden.

Unterstützt vom Team der regionalen Sprachexperten mit Eva Sweazey, Gaby Eder und Martin Knörzer und letztlich auch dem Publikum erläutert der Wissenschaftler mit viel Witz und fundierten Kenntnissen selbst die noch so absurden Mundarten.

John Lennon und Ray Charles

Unterstützt von der „Pepperoni“- Band mit Niclas Schilling (Piano), Lutz Szymanski (Drums), Liam Wade (Kontrabass und Gitarre) und Jan König (Klarinette und Baritonsaxophon) ließen die „Pepperonis“ zwischendurch bekannte Titel von Ray Charles, George Ezra, Duke Ellington, John Lennon und Paul Mc Cartney oder Steve Wonder einfliesen. Deren Songtexte wurden kurzerhand in den Odenwälder Dialekt umgeschrieben. Das sorgte beim Publikum natürlich für große Erheiterung und damit hatten die Pepperoni sozusagen den Nagel auf den Kopf getroffen. Eingespannt in die Slapsticks auf der Bühne waren an diesem Abend Feuerwehrmann Gerhard Wagner und die zahlreichen Helfer hinter den Kulissen. Der langanhaltende Schlussapplaus bestätigte, dass die „Pepperoni“-Familie mit ihrem Programm einmal mehr den Geschmack der Zuschauer getroffen hatte.