Walldürn

5. Deutschland-Cup der Strongman 39 Teilnehmer gingen am Vatertag in Walldürn an den Start

Athleten gingen bis an die Schmerzgrenze

Archivartikel

Walldürn.Die starken Männer gaben in Walldürn wieder alles: Am Vatertag waren 39 Athleten beim 5. Deutschland-Cup der Strongman am Start. Die Zuschauer sahen spannende Wettkämpfe. Lokalmatador Marco Bruch wurde in einem starken Teilnehmerfeld 15. Eine Platzierung, mit der er nach dem Wettkampf „sehr zufrieden“ war. Während des Wettkampfs wurde er von den zahlreichen Zuschauern begeistert angefeuert.

Ein positives Fazit zog auch Veranstalter Marcus Franke vom Gesundheits- und Leistungszentrum Eisi. „Es war ein toller Wettkampf mit super Leistungen.“ Er dankte allen, die zum Gelingen des Wettkampfs beigetragen haben. Bürgermeister Markus Günther, Marcus Franke und Christine Lehner, Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz, begrüßten die Besucher. Beim Cup wurde wieder Geld für einen guten Zweck gesammelt: Über den Getränkeerlös und eine Spendenkasse wird das Odenwald Hospiz Walldürn unterstützt. Der Bürgermeister freute sich, dass die publikumswirksame Veranstaltung bereits zum fünften Mal während des Blumen- und Lichterfestes stattfand. Marcus Franke gab den Zuschauern vor dem Start in einem Gespräch mit Dennis Kohlruss Einblicke in den Strongmansport. Kohlruss ist ein sehr erfolgreicher Strongman und Weltrekordler, der auch auf Youtube aktiv ist.

An vier Disziplinen mussten die Teilnehmer an die Geräte. Zuerst ein 90-Kilo-Bierfass in sechzig Sekunden auf Wiederholung nach oben bringen. Gefolgt vom Autokreuzheben, mit ebenfalls so vielen Wiederholungen wie möglich in 60 Sekunden. 300 Kilo lagen hier auf. Dann mussten die Atlassteine, 135 Kilogramm schwer, möglichst oft gehoben werden. Und zum Abschluss folgte das Medley: Zuerst zwei jeweils 120 Kilogramm schwere Koffer über 20 Meter tragen, dann ein Bierfass zurücktragen, das dann in Brusthöhe auf einem Podest abgelegt werden musste und abschließend wurde ein 110-Kilo-Sack getragen und auf dem Podest abgelegt. Da mussten die Teilnehmer an die Leistungsgrenze und auch ein Stück darüber hinaus gehen. Die Wettkämpfer kamen aus Deutschland, Österreich und Belgien. Schiedsrichter waren Heinz Ollesch, Roman Schenkel und Thomas Nagel. Moderiert wurde der Wettkampf wieder von Dr. Martina Ollesch.

„Toller Wettkampf“

Marco Bruch hatte zum Auftakt beim Bierfassheben Probleme: Er verletzte sich an der Schulter. Dennoch absolvierte er den kompletten Wettkampf – und das „sehr gut“, als sein Trainer Markus Hämmerle nach dem Wettkampf ein Fazit zog. „Bei dem starken Teilnehmerfeld hat Marco einen tollen Wettkampf abgeliefert.“ Und auch der Athlet selbst sah das so: „Bei dem starken Starterfeld bin ich mit dem Wettkampf und dem Ergebnis sehr zufrieden.“ Vier Mal brachte er das Bierfass nach oben, vier Mal den Atlasstein. Beim Autokreuz standen 13 Versuche auf der Habenseite und die 51,73 Sekunden beim Medley sind eine gute Zeit.

Erster beim Strongman-Cup in Walldürn wurde Tim Hruby, zweiter Robert Schwarz und dritter Markus Schätzel.

Info: Weitere Bilder gibt es unter www.fnweb.de im Internet.