Walldürn

„Variosax“ auf Tour Vielfältige kulturelle Erlebnisse in Wien / Konzert gegeben

Außergewöhnliches Klangerlebnis

Archivartikel

Walldürn/Schöntal.Schon zum elften Mal unternahm das Saxofonorchester „Variosax“ unter Leitung der Walldürner Musiker Annette Kutzer und Albert Loritz eine „KulTOUR“, in diesem Jahr jedoch erstmals in seiner neuen Ausrichtung als Saxofonorchester Kloster Schöntal. Die Reise voll mit kulturellen Ereignissen vielfältigster Art führte die Gruppe über die Pfingstfeiertage in die Kunst- und Musikstadt Wien. Die Hinfahrt unterbrach man im mittelalterlichen Regensburg, heute Weltkulturerbe, um das Eröffnungskonzert der „Tage Alter Musik“ mit den Regensburger Domspatzen und Concerto Köln zu erleben.

Am nächsten Vormittag machte „Variosax“ im niederbayerischen Mittelzentrum Deggendorf Halt und gab den dortigen Marktbesuchern ein kleines Platzkonzert. Am Nachmittag wartete ein weiterer kultureller Programmpunkt auf die Musiker, eine äußerst lehrreiche und nachdenklich stimmende Führung durch das Ars Electronica Center Linz, in welchem Technologien der Zukunft bereits in der Gegenwart erfahrbar werden. Nun folgten drei Tage in Wien mit Besichtigungen und Konzertbesuchen. Am dritten und auch schon letzten Wien-Tag startete das Saxofonorchester nach einer intensiven Probe Richtung Wiens Süden in den Bezirk Favoriten. Dort bot „Variosax“ im Theater am Kurpark in Wien-Oberlaa ein eigenes Konzert unter dem Motto „Wenn Gold tanzt“.Man präsentierte ein stilistisch breitgefächertes Programm mit Tänzen aus der Alten und Neuen Welt. Alexandra Raidl, die das Orchester nach Oberlaa eingeladen hatte, sprach in ihrem Konzertbericht von einem „außergewöhnlichen Klangerlebnis“ und schrieb unter anderem „Die Vielfalt des Repertoires ließ das Publikum staunen.“ Mit dieser Reise ist für „Variosax“ die Sommersaison nicht zu Ende, das Orchester gibt noch drei Konzerte:

Samstag, 16. Juni um 19 Uhr im Gemeindesaal in Kloster Schöntal.

Sonntag, 1. Juli um 17 Uhr in der evangelischen Stadtkirche in Erbach/Odenwald.

Samstag, 14. Juli um 19 Uhr in der evangelischen Kirche in Walldürn.